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Chicago-Plan

bezeichnete ursprünglich den in den 30er Jahren von Ökonomen der Universität Chicago unter Führung von H. C. Simons entwickelten Plan einer 100%igen Mindestreservepflicht (Mindestreservepolitik) für Sichteinlagen (Einlagen) der Geschäftsbanken (Banken), um über eine Beseitigung der Geldschöpfungsfähigkeit (Geldangebotstheorie) der Banken die Kundeneinlagen zu sichern. Anlaß für den C. waren die Bankenzusammenbrüche während der Weltwirtschaftskrise (Große Depression). Später griffen M. Friedman u.a. für ihre Vorschläge zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung auf den C. zurück, indem sie eine Umgestaltung des Bankensystems und regelgebundene Geldmengenpolitik forderten.

 

 


 

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