Das Wirtschaftslexikon
Wir bieten Ihnen hier ein einfach gehaltenes Wirtschaftslexikon an, welches jedoch durch umfassende und professionelle Informationen in dieser Form im Internet ein Novum darstellt.
Tausende Fachbegriffe aus der Welt der Wirtschaftswissenschaften sind hier auf engstem Raum kondensiert und von überall erreichbar: Betriebswirtschaft einfach erklärt, Kostenrechnung im Zusammenhang dargestellt, wissenschaftliche Begriffe im Kontext zu ähnlichen Begriffen erläutert.
Wenn Ihnen die Darstellung in unserem Lexikon gefällt, dann kommen sie doch regelmässig vorbei und nutzen unser kostenloses Informationsangebot.
Bitte beachten Sie insbesondere unsere Suchfunktion rechts oben, damit Sie schnell an Ihr Ziel kommen. Hunderte Fachbegriffe lassen sich so am schnellsten durchforsten.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Studium und Praxis mit unseren Qualitätsinformationen,
Ihr Team
dasWirtschaftslexikon.com
Unsere neuesten Artikel sind :
14. 01. 2026
Vergleich - Bezeichnet sowohl die Vereinbarung zwischen Gläubigern und Schuldner bei Insolvenz des Schuldners zur Abwendung eines Konkurses (geregelt in der Vergleichsordnung) als auch die Beilegung einer Rechtsstreitigkeit durch gegenseitiges Nachgeben.
gegenseitiger Vertrag, durch den >>> Vergleich
Unternehmensführung - Grundlagen der Unternehmensführung
1. Dimensionen der Unternehmensführung Unternehmensführung oder Management kann allgemein als die Gesamtheit jener grundsätzlichen Entscheidungen und Aktivitäten interpretiert werden, welche auf die Bestimmung, vor allem aber auf die Realisierung der von Unternehmen zu verfolgenden Oberziele gerichtet sind. Bereits mit dieser noch eher unspezifischen Definition dürften die zwei wesentlichen Dimensionen des Begriffs „Unternehmensführung” deutlich werden. Es handelt sich hierbei zunächst um einen institutionell orientierten Zugang, in dessen Mittelpunkt der mit Führungsentscheidungen und -aktivitäten befasste Kreis an Akteuren und deren hierarchische (Hierarchie) Ansiedlung bzw. Einbettung steht. Die definitorische Betonung von Führungsmassnahmen grundsätzlicher Art verdeutlicht, dass diese Akteure die oberste Ebene von Unternehmen bilden. Unternehmensführung ist insofern Aufgabe des Top-Managements. Das andere, instrumentale oder funktional-prozessuale Begriffsverständnis fokussiert demgegenüber auf die Prozesse, Methoden und Techniken der Unternehmensführung, wobei mit hieraus abgeleiteten Aufgaben im Sinne der Transmissionsfunktion von Hierarchie durchaus auch Akteure unterhalb des Top-Managements betraut werden können. In einem weiteren, den obigen Ausführungen implizit zugrunde liegenden Sinne lässt sich Unternehmensführung schliesslich noch als Teildisziplin der Betriebswirtschaftslehre interpretieren. Deren Interesse ist hierbei insbesondere auf die systematische Beschreibung und Erklärung der institutionellen sowie instrumentalen Aspekte realer Unternehmensführung gerichtet. Hinzu kommt in Umsetzung eines Verständnisses als angewandte Wissenschaft auch das Bemühen um Erarbeitung von Gestaltungsempfehlungen. Die Betriebswirtschaftslehre des deutschsprachigen Raums hat sich allerdings erst nach dem Zweiten Weltkrieg in breiterem Umfang mit originären Fragen der Unternehmensführung auseinandergesetzt. Insofern ist es nachvollziehbar, dass sich das derzeitig verfügbare, im Folgenden kursorisch wiedergegebene Wissen (noch) stark aus Arbeiten US-amerikanischer Provenienz speist; in den USA wurde bereits ab ca. 1880 Management als universitäre Disziplin betrieben.
2. Unternehmensführung als Institution Im modelltheoretischen Idealfall des „Ein-Mann-Unternehmens”, demnach der extremen Form einer Identität von Eigentum und Verfügungsgewalt, könnte sich die institutionelle Dimension der Unternehmensführung stark auf personorientierte Fragen konzentrieren. In der Praxis bestünden dann entsprechende Herausforderungen nahezu ausschliesslich darin, Nachfolgeprobleme zu klären. Im Sinne eines Forschungsinteresses wird „Personorientierung” jedoch weiter und unabhängig von Eigentumsverhältnissen sowie der zahlenmässigen Besetzung der Geschäftsführung interpretiert. So geht es hierbei im Wesentlichen um Forschungsansätze, welche sich unter Rückgriff auf soziologische und/oder psychologische Theorien bzw. Methoden mit Geschlecht, Herkunft, Sozialisierung, Rekrutierung, Werten, Einstellungen, Normen und Fähigkeitsprofilen von Unternehmern auseinandersetzen und letztend-lich auf die Entdeckung erfolgsrelevanter Zusammenhänge zielen. Erhöhtes betriebswirtschaftliches Interesse kommt dieser Ausrichtung vor allem in der so genannten Entrepreneurship-Forschung zu. Angesichts der realwirtschaftlichen Bedeutung nicht-eigentiimer- bzw. von mehreren Akteuren geführ-ter Unternehmen stehen jedoch in Theorie und Praxis nicht personorientierte, sondem eher strukturelle Aspekte der institutionell definierten Unternehmensführung im Vordergrund. Zu deren Keminhalten zählt unter der im deutschsprachigen Raum üblichen Bezeichnung „ Unternehmensverfassung”, seltener auch „Unternehmensordnung” zunächst die Auseinandersetzung mit freiwilligen und/oder gesetz-lichen Regelungen in Bezug auf den Kreis derer, welche indirekt oder gar direkt an der Bestimmung und Ausrichtung des Unternelunenshandelns teilhaben bzw. teilhaben sollen. Vor dem Hintergrund fak-tisch interessenpluralistisch angelegter Unternehmen ist im Zusammenhang mit der Unternehmensord-nung insbesondere zu klären, inwieweit Arbeitnehmer oder weitere Interessengruppen neben Eigentü-mern und Top-Managern die Zielsetzungen in Unternehmen sowie entsprechende Realisierungsmass-nahmen beeinflussen können (Mitbestimmung), und welche Rechte bzw. Einflussgrundlagen sowie Pflichten hierbei zu beachten sind. Vor allem bezogen auf grosse Kapitalgesellschaften reichen entspre-chende Modelle der Untemehmensverfassung von einem eher interessenmonisti schen, die faktische Interessenpluralität vernachlässigendem Ansatz anglo-amerikanischer Herkunft (Stockholder-/ Share-holder-Ansatz) bis hin zu einem diese Pluralität der Interessen eher berücksichtigenden Modell (Stakeholder-Ansatz) deutscher Prägung. Des Weiteren gilt es innerhalb der Thematik „Unternehmensverfassung” die Führungsorganisation so zu gestalten, dass die Unternehmensziele bestmöglich erreicht werden können. Mit Führungsorganisa-tion oder -verfassung ist damit jener — mittlerweile häufig als Corporate Governance bezeichnete — Teilbereich der Unternehmensverfassung angesprochen, der insbesondere die strukturelle Ausdifferen-zierung von Leitungsorganen, deren interne Funktionsweise sowie deren Arbeitsbeziehungen zueinan-der regelt. Für Aktiengesellschaften lassen sich hierfür weltweit vor allem zwei Modelle nachweisen: das aus dem anglo-amerikanischen Rechtskreis stammende Board-Modell (Vereinigungsmodell) sowie das aus dem deutschen Rechtskreis stammende Vorstand-Aufsichtsrat-Modell (Tren-nungsmodell). Eng mit der für Aktiengesellschaften typischen Trennung von Eigentum und Verfügungsgewalt ist schliesslich >>> Unternehmensführung
Wirtschaftlichkeitsprüfung - In der Gesundheitswirtschaft: efficiency audit
Die Überwachung der Wirtschaftlichkeit in der vertragsärztlichen Versorgung ist eine gemeinsame Aufgabe der Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen). Im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsprüfung nach § 106 SGB V wird zwischen Auffälligkeits- und Zufälligkeitsprüfungen unterschieden. Auffälligkeitsprüfungen werden vorgenommen, wenn die ärztlich verordneten Leistungen die Richtgrößen überschreiten.
Auffälligkeitsprüfungen sollen nach dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) in der Regel für nicht mehr als fünf Prozent der Ärzte einer Fachgruppe durchgeführt werden. Sofern der Arzt verpflichtet wird, Rückzahlungen an eine Krankenkasse zu leisten, muss diese Festsetzung innerhalb von zwei Jahren nach Ende des geprüften Verordnungszeitraums erfolgen. Nach dem GKV-WSG sollen insbesondere auch Ärzte geprüft werden, deren ärztlich verordnete Leistungen in bestimmten Anwendungsgebieten deutlich von der Fachgruppe abweichen sowie insbesondere auch verordnete Leistungen von Ärzten, die an einer Untersuchung nach § 67 Abs. 6 des Arzneimittelgesetzes beteiligt sind. Bei Zufälligkeitsprüfungen werden pro Quartal bei zwei Prozent der Ärzte arzt- und versichertenbezogene Stichproben gezogen. Die Zufälligkeitsprüfungen >>> Wirtschaftlichkeitsprüfung
13. 01. 2026
Prokura - Ermächtigt kraft Gesetzes zu allen Arten von Geschäften und Rechtshandlungen, die der Betrieb des Handelsgewerbes mit sich bringt. Für die Veräußerung und Belastung von Grundstücken muss aber z. B.eine besondere Befugnis erteilt werden. Handlungsvollmacht.
eine Vollmachtsart des Handelsrechts. >>> Prokura
Controller - Aufgabenträger des Controlling in Banken. >>> Controller
Krise - In der Wirtschaftssoziologie: Krisis, „ Entscheidung “ , Wendepunkt, [1] allgemeine Bezeichnung für die plötzliche Zuspitzung oder das plötzliche Auftreten einer Problemsituation, die mit den herkömmlichen Problemlösungstechniken nicht bewältigt werden kann (z.B. „ Regierungsk. “ , Legitimitätsk.).
[2] Wirtschaftsk., Bezeichnung >>> Krise
12. 01. 2026
Barwert - Siehe auch: Ertragswert.
siehe unter Anfangskapital siehe unter >>> Barwert
Kurssicherung - Maßnahme zum Schutz vor sog. Wechselkursrisiken im Zahlungsverkehr mit dem Ausland. Wechselkursrisiken bestehen darin, dass der € -Wert >>> Kurssicherung
Roll-over-Kredit - Längerfristiger Kredit, dessen Zinssatz kurzfristig (meist im 6-Monats-Rhythmus) der Marktentwicklung angepaßt wird. Kreditnehmer sind hauptsächlich Großunternehmen und Staaten.
>>> Roll-over-Kredit
11. 01. 2026
Qualität - Der Qualitätsbegriff kann sowohl die Beschaffenheit als auch die Eigenschaften (Attribute) eines Produktes oder einer Dienstleistung bezeichnen. Darüber hinaus beschreibt Qualität das Ausmaß der Übereinstimmung von Produktansprüchen und Produktleistungen. Die Qualitätsbetrachtung bezieht sich auf jede differenzierbare Eigenschaft eines Produktes, so dass i.d. R. eine Vielzahl von Teilqualitäten relevant ist. In der Literaturexistieren verschiedene Qualitätsbegriffe, z. B. der subjektive, der objektive und der teleologische. Der subjektive Qualitätsbegriff geht von den individuellen menschlichen Bedürfnissen aus; Qualität hat ein Produkt dann, wenn es diese Bedürfnisse erfüllen kann. Der Übergang zum objektiven Qualitätsbegriff erfolgt dadurch, dass für die Qualitätsbcurteilung unabhängig von der Einzelperson, z. B. von Experten, bestimmte Verwendungszwecke vorgegeben werden. Beim teleologischen Begriffe rfolgt eine Qualitätsbewertung dadurch, dass man Ansprüche (subjektive Sphäre) mit den Produktleistungen (materiale Sphäre) in Beziehung setzt. Bei den Ansprüchen spielen sowohl kognitive als auch affektive Verhaltenskomponenten eine Rolle (Nutzen). Bei den Leistungen der Produkte sind sowohl sachhafte als auch anmutungshafte Komponenten zu berücksichtigen. Ausgehend von den erhobenen Ansprüchen, bietet die angestrebte Produktqualität somit zum einen erste Anhaltspunkte für die Produktgestaltung, zum anderen kann sie als Kontrollmaßstab nach erfolgter Produktgestaltung dienen. Qualität besitzt als Wettbewerbsfaktor eine besondere Attraktivität, weil sie einerseits viele Möglichkeiten der Dif ferenzierung und Profilierung bietet und andererseits u. U. gut verteidigbar gegenüber Konkurrenten ist (Wettbewerbsvorteile). Fiinzu kommt, dass von einem hohen Qualitätsstandard enorme Motivationseffekte auf die Mitarbeiter >>> Qualität
Transaktion - (in der Datenverabeitung). Eine Transaktion ist eine von einem menschlichen Benutzer oder einem Anwendungsprogramm ausgelöste Verarbeitungseinheit, die vom Datenbankverwaltungssystem als eine unteilbare Operation auf den Daten begriffen wird >>> Transaktion
Bilanzkennzahlen - (balance sheet ratios)
Die Aufbereitung und Auswertung von Bilanzen erfolgt mit Hilfe von Bilanzkennzahlen. Die verschiedenen Positionen der Bilanz werden zu Hauptpositionen zusammengefasst: Sachanlagen, Vorräte, Forderungen und flüssige Mittel auf der Aktivseite, entsprechend auf der Passivseite Eigenkapital, langfristiges und kurzfristiges Fremdkapital.
Die Hauptpositionen werden sodann in Prozent der Bilanzsumme ausgedrückt. Vermögensstruktur und Kapitalaufbau werden erkennbar, wenn die Eigenkapitalquote und der Verschuldungsgrad bekannt >>> Bilanzkennzahlen
10. 01. 2026
Faschismus - In der Wirtschaftssoziologie: [1] ursprünglich Bezeichnung für die rechtsextreme Bewegung Mussolinis in Italien, später sowohl für ähnliche Bewegungen in verschiedenen Ländern wie für Staats- und Herrschaftsformen solcher Bewegungen, die in Deutschland, Italien, Ungarn usw. die Macht erobert hatten. Manchmal werden auch andere autoritäre Regimes (Spanien unter Franco, Portugal unter Salazar, Argentinien unter Peron usw.) als faschistisch bezeichnet. In den politischen Kämpfen der zwanziger, dreissiger und vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts war Faschismus häufig ein Kampfbegriff und wurde inflationär benutzt (z.T. bis heute).
[2] Ein engerer F.begriff der Politischen Wissenschaft berücksichtigt in erster Linie die Herrschaftsformen (eindeutige Befehlsgewalt von Personen und wenigen Organen; Führerprinzip; Ausschaltung parlamentarischer Opposition; Ignorierung von Gesetz und Verfassung), die ideologischen Äusserungen (Nationalismus, Antisemitismus und Rassismus überhaupt, Minderheitendiskriminierung, Antikommunis-mus, Demokratiefeindschaft, rückwärtsgerichteter Antikapitalismus, z.B. Verherrlichung vorindustrieller Lebensformen), die Herrschaftsmethoden (quasi-militäri-sche Kampfverbände, eine alle gesellschaftlichen >>> Faschismus
Operations research - In der Wirtschaftssoziologie: (engl.) Operationsforschung
siehe unter Unternehmungsforschung siehe unter Systemforschung.
1. Begriff und Zielsetzung: Operations Research (OR) wurde im Zweiten Weltkrieg in England und in den USA als Hilfsmittel für strategische Entscheidungen entwickelt und nach Kriegsende zunächst in den USA und später dann auch in Europa in Wirtschaft und Wissenschaft angewandt. Typische Merkmale des OR sind: - Modellanalytische (Modell) Vorgehensweise, d.h. das zu entwickelnde Systemmodell enthält nur die grundsätzliche Struktur und die quantifizierten Daten des realen Problems. - Einsatz systematischer, meist mathematischer Methoden und Algorithmen ( Algorithmus) zur Analyse der Handlungsalternativen und zur Lösung des modellierten Problems. - Unterbreitung eines hinsichtlich einer vorgegebenen Zielsetzung optimalen Entscheidungsvorschlages für das reale Problem. Deshalb findet man häufig folgende Definition: OR ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, welche die Entwicklung von Modellen, die Anwendung vorwiegend mathematischer Planungsmethoden und die EDV-mäßige Implementierung von speziellen Algorithmen zur Analyse und Optimierung komplexer Problemstrukturen zum Gegenstand hat. Während OR in den USA und Großbritannien vorwiegend unter "Management Science" subsumiert wird und im Rahmen des "Business Administration"-Studiums gelehrt wird, ist OR in der Wissenschaftssystematik des Deutschen Hochschulverbandes als eigenständiges Teilgebiet der "Systemforschung und -technik" geführt und gehört zu den Studienfächern der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaftler, der Informatiker und Mathematiker. Für den Begriff "Operations Research" sind eine Reihe von deutschen Übersetzungen vorgeschlagen worden, wie z.B. Unternehmungsforschung, Ablaufforschung, Planungsforschung, Verfahrensforschung, Optimalplanung. Da jedoch keine dieser Bezeichnungen eine hinreichende breite Anerkennung fand, hat man nach einer gewissen Experimentierphase die Übersetzungsversuche aufgegeben.
2. Geschichtliche Entwicklung: Um 1940 wurden in der englischen Armee Wissenschaftler verschiedener Disziplinen (Mathematiker, Physiker, Ingenieure, Biologen) in "Operational Research Groups" zur systematischen Erforschung und Vorbereitung militär-strategischer Maßnahmen zusammengefaßt; es ging dabei z.B. um die Untersuchung der Einsatzmöglichkeiten der Radartechnik und die Ermittlung optimaler Strategien auf der Basis mathematischer Analysen im Bereich der U-Boot-Abwehr, der Zusammenstellung von Geleitzügen und Bombergeschwader. Die Erfolge der OR-Gruppen im militärischen Bereich führten dazu, daß sich nach Kriegsende zunächst amerikanische Wirtschaftler mit OR befaßten, um auch im zivilen Bereich ökonomische Auswahlprobleme, die herkömmlich der Geschäftserfahrung und dem Fingerspitzengefühl des Entscheidenden vorbehalten waren, dem rationalen Kalkül der OR-Methoden zu unterwerfen; insbesondere Großfirmen gründeten eigene OR-Abteilungen, die meist einem Vorstandsmitglied zugeordnet wurden. Bald interessierten sich auch deutsche Wirtschaftsverbände und Wissenschaftler für OR mit dem Ziel, dieses neue Gebiet an Hochschulen und Universitäten zu verankern, Institute und Lehrstühle zu schaffen, Ausbildungsprogramme zu installieren, die wissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet vorwärts zu treiben und durch internationale Kontakte, Tagungen und Seminare allmählich Anschluß an den internationalen Standard zu gewinnen. Hier sind besonders zwei Strömungen festzustellen; eine Gruppe vorwiegend mathematisch-wissenschaftlicher Hochschullehrer konzentrierte sich auf die Entwicklung verfeinerter Modelle und leistungsfähiger Lösungsmethoden, während für die vorwiegend betriebswirtschaftlich-technisch orientierten Praktiker die Anwendung bekannter Verfahren auf die Lösung von realen Problemen im Vordergrund stand. OR ist heute als Lehrgebiet an allen deutschen Hochschulen und Universitäten vertreten. Seit 1975 besteht an >>> Operations research
Vorzugsaktie - (A) (deutsches Recht) räumt dem Aktionär in irgendeiner Weise ein Vorrecht ein, insbesondere einen Vorzug auf den Bilanzgewinn. Dabei ist es gesetzlich verboten, einen Vorzug beim Aktienstimm-recht zu gewähren. Siehe auch Aktienarten sowie Aktiengesellschaft, deutsche (mit Literaturangaben). (B) (österreichisches Recht). Vorzugsaktien vermitteln neben den normalen Mitgliedschaftsrechten an der AG besondere Vorrechte im Hinblick auf Gewinnverteilung (z.B. vorrangige Befriedigung >>> Vorzugsaktie
09. 01. 2026
Devisentermingeschäft - Geschäft zur Absicherung von Wechselkurs-Risiken im Außenhandel. Bei Devisentermingeschäften vereinbaren Kunde und Bank den € -Kurs, zu dem ein bestimmter Devisenbetrag zu einem späteren Termin von der Bank zu übernehmen bzw. auszuzahlen ist. Der beim Abschluss des Devisenterminkontraktes von der Bank genannte Kurs ist endgültig; spätere Kursveränderungen gehen nicht mehr zu Lasten des Kunden, der somit eine sichere Kalkulationsbasis erhält. Ebenso wie ihre Außenhandelskunden wollen und können jedoch auch die Banken >>> Devisentermingeschäft
Leverage-Effekt - Leverage.
Der Begriff Leverage-Effekt bezeichnet die Hebelwirkung der Fremdkapitalkosten auf die Eigenkapitalrentabilität. Diese Hebelwirkung entsteht, wenn die Gesamtkapitalrentabilität eines Unternehmens signifikant höher (oder niedriger) als die Fremdkapitalzinsen ist. In diesem Falle steigt (oder sinkt) die Eigenkapitalrentabilität überproportional. Der Leverage-Effekt ist daher i.A. ein wichtiges Kriterium >>> Leverage-Effekt
Bedarf - In der Wirtschaftssoziologie: social demand approach
am Markt auftretende mit Kaufkraft >>> Bedarf
08. 01. 2026
Finanzwirtschaft - Unternehmensfinanzwirtschaft (i. Ggs. z. öffentlichen Finanzwirtschaft). Gesamtheit der Vorgänge in der finanziellen Sphäre (Finanzierungs- >>> Finanzwirtschaft
Besitzkonstitut - Constitutum-Possessorium. Form eines Besitzmittlungsverhältnisses, das auf unmittelbaren und mittelbaren Besitz bzw. Besitzer abstellt. Im bankmässigen Kreditgeschäft tritt es vor allem dann auf, wenn ein Gegenstand - z. Besitzkonstitut eine Maschine - wegen des Faustpfandprinzips (Übergabe des Pfandobjekts an den Gläubiger der damit gesicherten Forderung) nicht als Kreditsicherheit in >>> Besitzkonstitut
Schätzverfahren - siehe Ökonometrie, insbes. a)
1. Ziel von S. ist die Gewinnung von Aussagen über unbekannte, aber numerisch ausdrückbare Aspekte von Zufallsvariablen . S. stützen sich u.a. auf eine Stichprobe der in Rede stehenden Zufallsvariablen. Das Resultat eines S. ist also auch zufällig, womit klar ist, daß nicht der individuelle Ausgang einer Schätzung beurteilbar ist, sondern nur das Verfahren als solches. Man kann S. einteilen nach - dem zu schätzenden Sachverhalt, - den verwendeten Informationen, - dem methodischen Ansatz, - ihren stochastischen Eigenschaften.
2. Geschätzt werden können: - künftige Realisationen der Zufallsvariablen (Diese Art der Schätzung heißt Prognose .) - Der Umfang und - bei einem kardinal-extensiven Merkmal - die Merkmalssumme einer endlichen Gesamtheit (Diese Art der Schätzung heißt Hochrechnung und wird in der Stichprobentheorie behandelt.) - Funktionen, die das Verteilungsgesetz der Zufallsvariablen beschreiben (Zu nennen sind die Dichte , geschätzt durch z.B. das Histogramm, die Wahrscheinlichkeitsfunktion, geschätzt durch relative Häufigkeiten, und die Verteilungsfunktion, geschätzt durch kumulierte relative Häufigkeiten als Treppen- oder Polygonfunktion.) - Funktionalparameter (Das sind Momente der verschiedensten Art wie z.B. der Erwartungswert m, die Varianz s2 oder der Korrelationskoeffizient r, Perzentile wie z.B. Median und Quartile.) - Funktionsparameter von Zufallsvariablen mit parametrischer Verteilung (In der Dichte der Weibull-Verteilung sind der Lokalisationsparameter a, der Skalierungsparameter b und der Formparameter c zu schätzende Funktionsparameter.)
3. Relevante Informationen für ein S. lassen sich in eine von drei Klassen einordnen: Stichprobendaten, Priorinformationen, potentielle Konsequenzen. Für eine Schätzung stets erforderlich sind Stichprobendaten, i.e. in einer Zufallsstichprobe aus der relevanten Verteilung in Form eines Stichprobenvektors x anfallende Beobachtungen. Die klassische Schätztheorie (R. A. Fisher, Karl und E. S. Pearson, J. Neyman) arbeitet ausschließlich mit Stichprobendaten. I.d.R. hat die Stichprobe einen festen, prädeterminierten Umfang n, während man bei sequentiellen S. einen zufälligen Stichprobenumfang hat, d.h. man bricht mit dem Stichprobenziehen beim Erreichen einer gewünschten Schätzgenauigkeit ab. Unter Priorinformationen versteht man das Vorwissen und Vorkenntnisse aus dem früheren Umgang mit dem relevanten oder einem ähnlichen, eng verwandten Vorgang. Gelegentlich hat man auch nur Vermutungen. Die Priorinformation konkretisiert sich bei Schätzung eines stetigen Parameters q in der Festlegung einer Prior-Dichte:
für
. Bayes-Schätzverfahren basieren auf Stichprobendaten, ausgedrüt durch die Stichprobendichte >>> Schätzverfahren
07. 01. 2026
Insolvenz - Zustand finanzieller Existenzbedrohung eines Schuldners, der eingetreten ist, wenn Zahlungsunfähigkeit oder (bei Kapitalgesellschaften) Überschuldung vorliegt. Vor Eintritt der Insolvenz wird vielfach eine außergerichtliche Sanierung des Unternehmens >>> Insolvenz
Tochtergesellschaft - (allgemeine Charakterisierung). Das abhängige Unternehmen im Rahmen eines (Unterord-nungs) >>> Tochtergesellschaft
Finanzierung aus Abschreibungen - Der Begriff der Finanzierung „aus Abschreibungen” kann im Zusammenhang mit der Analyse und Gestaltung der Innenfinanzierung in dreifacher Weise interpretiert werden:
(1) Bei dem primär im Bereich der Jahresabschlussanalyse anzutreffenden Versuch, das Volumen der Innenfinanzierung als Cash Flow auf indirektem Wege aus Jahresabschlussgrössen zu ermitteln, stellen Abschreibungen eine Korrekturgrösse dar. Der Betrag der in die GuV-Rechnung als Aufwand eingegangenen Abschreibungen ist als nicht zahlungswirksame Aufwandsgrösse zum Jahresüberschuss hinzuzuaddieren und damit letztlich aus der Rechnung zu eliminieren. Im Endeffekt wird dadurch erreicht, dass die Höhe der vorgenommenen Abschreibungen für den als Ergebnis der Rechnung zu ermittelnden Cash Flow ohne Bedeutung ist.
(2) Die Gestaltung von Abschreibungen stellt ein Instrument im Rahmen des >>> Finanzierung aus Abschreibungen
06. 01. 2026
Bestätigungsvermerk - ist das abschliessende Gesamturteil, das nach einer ordnungsmässigen Prüfung abgegeben wird. Der Ab-schlusspriffer bestätigt, dass Jahresabschluss und Buchführung den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und das der Lagebericht keine falschen Vorstellungen von der Lage des Unternehmens erweckt. Der Bestätigungsvermerk kann versagt werden.
wird von den Abschlußprüfern >>> Bestätigungsvermerk
Ökonometrie - wissenschaftliches Teilgebiet der Ökonomie, das sich mit ökonomisch-mathemati- schen Modellen mit dem Ziel befaßt, ökonomische Theorien bzw. Modelle empirisch zu testen und zu schätzen. Dazu bedient sie sich mathematisch-statistischer Methoden, die z.T. Grundlagen der Multivariatenanaly- se in der Marktforschung bilden.
ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften, das sich von anderen Teilgebieten nicht durch die zentralen Fragestellungen unterscheidet, wie z.B. die Wirtschaftstheorie von der Wirtschaftspolitik (Theorie der Wirtschaftspolitik), sondern durch die benutzten Begründungsverfahren. Ihr Ziel ist es, ökonomische (Einzel) -Hypothesen und Theorien quantitativ zu spezifizieren und empirisch zu prüfen; d.h., es sollen anhand von allgemein verbindlicher Information, z.B. von Daten der Wirtschaftsstatistik, die Parameter quantitativer ökonomischer Hypothesen und Theorien numerisch bestimmt geschätzt und es soll geprüft werden, ob die postulierten Hypothesen und Theorien bzgl. bestimmter Bereiche der ökonomischen Umwelt zutreffen. Diese Hypothesen und Theorien stammen z.T. aus der Wirtschaftstheorie, z.T. werden sie in der Angewandten Ökonometrie entwickelt. Damit eine quantitative Hypothese oder Theorie empirisch geprüft werden kann und ihre Parameter geschätzt werden können, müssen sie als ökonometrische Modelle formuliert werden. Dabei entsprechen ökonometrischen Einzelgleichungsmodellen einzelne Hypothesen und ökonometrischen Mehrgleichungsmodellen (ganze) Theorien. Am Beispiel eines einfachen Einzelgleichungsmodells sollen einige wichtige Begriffe eingeführt werden. Die Keynessche Konsumhypothese (Keynessche Theorie), gemäß der der reale private Konsum einer Periode t, Ct, im wesentlichen vom realen verfügbaren Einkommen derselben Periode, Yt, abhängt, wird als lineares ökonometrisches Modell formuliert.
(1) Ct = a + bYt + ut t = 1, 2, ..., T Da die Keynessche Konsumhypothese nur für eine Gesellschaft mit freier Konsumwahl und Geldwirtschaft gültig sein kann, stellt die Vorgabe des Zeitintervalls [1, T eine Randbedingung für die Gültigkeit des Modells dar.
(1) ist ein Beispiel für ein ökonometrisches Einzelgleichungsmodell
(2) Yt = f (x1t, x2t, ..., xnt) t = 1, 2, ..., T Yt heißt abhängige oder endogene Variable oder Regressand. Die x1, x2, ...xn heißen unabhängige oder exogene Variable oder Regressoren, weil sie nicht durch das Modell erklärt also nicht abhängig von anderen Modellvariablen bestimmt werden. a und b bzw. die entsprechenden Größen der Funktion f heißen Parameter. ut ist eine Zufallsvariable und heißt Störvariable. Durch sie werden die nicht explizit beachteten in ihrem Einfluß auf den Regressanden vernachlässigbaren Variablen zusammengefaßt. Häufig wird f als linear postuliert. Die >>> Ökonometrie
Wirtschaftsinformatik - Grundlagen der Wirtschaftsinformatik
Die Wirtschaftsinformatik (abgek. WI) ist eine anwendungsorientierte Wissenschaftsdisziplin, die sich mit dem Entwurf, der Entwicklung und dem Einsatz von Informations- und Kommunikationssystemen in Wirtschaft und Verwaltung befasst.
1. Einordnung Als interdisziplinäres Fachgebiet integriert die WI Erkenntnisse aus der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik. Sie weist einen starken Bezug zur Organisationslehre auf und diskutiert Fragestellungen mit Anlehnung an weitere Disziplinen, wie z.B. Recht (insb. Datenschutz), Soziologie, Psychologie (insb. Ergonomie), Mathematik siehe auch Wirtschaftsmathematik), Operations Research und Statistik. Oft wird die WI auch als sozial- und wirtschaftswissenschaftliches Fach mit ingenieurwissenschaftlicher Durchdringung angesehen. So ist die WI einerseits eine Realwissenschaft, denn sie beschäftigt sich mit Phänomenen der Wirklichkeit, insb. Informations- und Kommunikationssystemen in Wirtschaft und Verwaltung. Andererseits ist die WI auch eine Formalwissenschaft, da für die Beschreibung, Erklärung und Gestaltung der Informations- und Kommunikationssysteme formale Beschreibungsverfahren und Theorien notwendig sind. Und letztlich ist die WI auch eine Ingenieurwissenschaft, die zur Konzeption und Entwicklung von Informations- und Kommunikationssystemen eine ingenieurstypische Konstruktionssystematik nutzt.
2. Entwicklung Frühe Beiträge der WI zur betrieblichen Datenverarbeitung finden sich bereits Ende der 50er Jahre mit ersten grösseren Anwendungssystemen in Unternehmen und Lehrveranstaltungen an deutschsprachigen Universitäten. 1968 wurden an der Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in Linz und 1970 an der Universität Erlangen/Nürnberg erste Lehrstühle mit Ausrichtung auf betriebliche Datenverarbeitung eingerichtet. 1975 etablierte sich die WI als „Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik (WKWI)” im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. und 1978 zunächst als Fachausschuss, später als Fachbereich, in der Gesellschaft für Informatik e. V. Nachdem die WI 1971 im
2. Datenverarbeitungsförderungsprogramm der BRD im Vergleich zur Informatik nur unzureichend berücksichtigt worden war, profitierte sie im Zeitraum 1985-1990 vom ersten übergreifenden Forschungsprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft e. V. Seit Anfang der 90er Jahre wurden eigenständige WI-Diplomstudiengänge an zahlreichen deutschen Universitäten eingerichtet. 1993 verabschiedete die WKWI ein Profil der WI, um Untersuchungsgegenstand, Ziele und Methodik der WI abzugrenzen. Bemerkenswert ist, dass gegenüber ihrer nordamerikanischen Schwesterdisziplin „(Management) Information Science” die WI eine weitgehend eigenständige Entwicklung nahm. Gemeinsam sind beiden zwar der Untersuchungsgegenstand Informations- und Kommunikationssysteme im betrieblichen bzw. organisationalen Umfeld, jedoch steht in Nordamerika die quantitative empirische, behavioristische Forschung im Vordergrund, während im deutschsprachigen Raum vorwiegend eine konstruktive Forschungsmethodik anzutreffen ist. WI ist heutzutage als Studienfach an fast allen wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten, teilweise auch als eigener Studiengang (oft unter Beteiligung von Informatik-Fachbereichen oder -Fakultäten), vertreten. Der Schwerpunkt der Forschung liegt derzeit vor allem auf Methoden und Systemen zur Entscheidungsunterstützung (Business Intelligence), zur Unterstützung von Gruppenarbeit sowie zur Nutzung von Methoden der künstlichen Intelligenz. Daneben werden Anwendungen im Bereich Produktionsplanung und -steuerung, Logistik sowie Rechnungswesen und Controlling untersucht. Auch das Software-Engineering (siehe auch CASE) und die Modellierung betrieblicher Informationssysteme sowie das Informations- und Datenbankmanagement (Data Warehouses) stellen Forschungsgebiete dar.
3. Untersuchungsgegenstand Im Fokus der WI stehen Informations- und Kommunikationssysteme in Wirtschaft und Verwaltung. Mit Bezug auf diesen Betrachtungsgegenstand untersucht die WI die Teilgebiete Informationsverarbeitung und Kommunikation in Betrieben und Institutionen, Systementwicklung, Informationsmanagement, Informationsmarkt >>> Wirtschaftsinformatik
05. 01. 2026
Arbitrage - Als Arbitrage wird bezeichnet:
- Effektenarbitrage: Ausnutzung von Kursunterschieden derselben Wertpapiere an verschiedenen Börsen zum gleichen Zeitpunkt. Am Platz der niedrigeren Kurse wird gekauft, am Platz der höheren Kurse verkauft.
- Devisenarbitrage: Ermöglicht den Banken im Devisenhandel die Ausnutzung von Kursdifferenzen zwischen Fremdwährungsnotierungen an verschiedenen Handelsplätzen am gleichen Tage. Devisenkurs.
- Außerdem: Ausnutzung von unterschiedlichen Preisen für Waren (Warenbörse) und Geld (Geldmarkt) an verschiedenen Börsenplätzen am gleichen Tage.
Unter Arbitrage versteht >>> Arbitrage
Anpassungsformen - (in der Produktions- und Kostentheorie) beschreiben die beiden wichtigsten Optionen der Anpassung an Beschäftigungsschwankungen, die zeitliche und die intensitätsmässige Anpassung. Da das geringst mögliche Kostenwachstum für einen >>> Anpassungsformen
Dispositionskredit - Besondere Form des Kontokorrentkredits für Privatkunden (auch Überziehungskredit, Verfügungskredit) ; dem Kunden wird >>> Dispositionskredit
|