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Das Wirtschaftslexikon

 

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Unsere neuesten Artikel sind :


17. 01. 2017

Selbstbeteiligung - (Versicherungswirtschaft) liegt vor, wenn sich der Versicherungsnehmer nach im Vertrag festgelegten Regeln explizit am Schaden selbst beteiligt. Hierbei unterscheidet man drei Grundformen: beim (pro­zentualen) Selbstbehalt trägt der Versicherungsnehmer einen festgesetzten Prozentsatz des Schadens selbst. In der Praxis wird hier häufig eine Obergrenze vereinbart. Bei der Abzugsfranchise zahlt der Versicherungsnehmer von jedem Schaden >>> Selbstbeteiligung


Zuschlagskalkulation - Verfahren der Bankkalkulation, bei dem die Selbstkosten einer Leistungsart auf die Weise errechnet werden, dass die spezif. Einzelkosten direkt auf die Kostentröger, die Leistungen, zugerechnet werden, wöhrend die Gemeinkosten mittels geeigneter Zuschlagssötze oder Verrechnungsgrössen umgelegt, d.h. indirekt verteilt werden. Anders als bei Divisionskalkulation wird also eine Trennung in Einzel- und Gemeinkosten vorgenommen. Zu unterscheiden: summarische und differenzierende Zuschlagskalkulation. 1. Grundlagen Kalkulationsverfahren, bei dem die   Gemeinkosten mittels Kalkulationssätzen (i.d.R. prozentuale Zuschläge auf die jeweiligen Einzelkosten) verrechnet werden. Im Rahmen der   Kostenstellen-rechnung wird für jede   Hauptkostenstelle ein Zuschlagssatz ermittelt, indem die dort aufgelaufenen Gemeinkosten (Summe aus   primären und   sekundären Gemeinkosten) ins Verhältnis zu den Einzelkosten gesetzt werden. 2. Bildung von Zuschlagssätzen Die Grundform >>> Zuschlagskalkulation


System - In der Wirtschaftssoziologie: eine Menge von untereinander abhängigen Elementen und Beziehungen. Der Begriff dient zur Bezeichnung beliebiger Gegenstände; es wird von Gedankens., Theories., sozialem S., psychischem System usf. gesprochen. Dabei handelt es sich stets um theoretische Konstruktionen. Etwas als ein System aufzufassen bedeutet nicht mehr, als sich dem jeweiligen Gegenstand mit bestimmten Begriffen und unter einem bestimmten Gesichtspunkt zu nähern (nämlich >>> System



16. 01. 2017

Kreditwürdigkeitsprüfung - Z.T. auch: Bonitätsprüfung. Wichtigste Form der Prüfung der Finanzierungswürdigkeit von Unternehmen, Personen und öffentlichen Haushalten bzw. Staaten. Auch: Finanzierungswürdig-keitsprüfung. Stellt bei Kredit nehmenden Unternehmen vor allem auf deren Ertragslage und zukünftige Ertragskraft ab. Als Unterlagen dienen Handels- und Steuerbilanzen, GuV-Rechnungen, Kreditstatus, Finanz-, Investi-tions-, Absatzpläne usw., Liquiditätsrechnungen, Darstellungen der Geschäftsaussichten u. v. a. m., je nach Einzelfall. Neben diese materielle Kreditwürdigkeitsprüfung tritt die persönliche Kreditwürdigkeitsprüfung, die Ruf, Charakter, Persönlichkeit, persönliche Zuverlässigkeit, >>> Kreditwürdigkeitsprüfung


Werbebudgetierung - (1) Aufgaben: Werbebudgetierung umfasst drei Teilaufgaben: die Bestimmung des Werbebudget-Umfangs (Werbebudget) sowie seine sachliche und zeitliche Aufteilung auf die verschiedenen   Werbeträger. Damit werden wichtige Planungs- und Kontrollgrössen für Werbeaktivitäten fixiert. Die Optimierung der Werbebudgetierung verlangt eigentlich eine simultane Lösung der Teilaufgaben, weil diese nicht unabhängig sind, sondern sich wechselseitig beeinflussen. Es gibt hierzu auch theore­tisch Lösungen, die aber nicht praktikabel sind. In der Praxis wird daher sukzessiv entschieden. Zu­nächst wird der Umfang des Werbebudgets bestimmt, dann erfolgen die sachliche und zeitliche Vertei­lung der Mittel. (2) Methoden: Zur genauen Bestimmung des Werbebudget-Umfangs müsste der Zusammenhang zwi­schen den Werbeausgaben und den Werbezielen bekannt sein, d.h. die Werbewirkungsfunktion. Dieser Zusammenhang kann aber nur unter bestimmten Rahmenbedingungen und mit erheblichem Aufwand errechnet werden. In der Praxis sind daher heuristische Verfahren verbreitet, z.B. durch Orientierung am Umsatz (Prozentsatz vom Umsatz), an der Konkurrenz oder an der Verkaufseinheit (jeder Ver­kaufseinheit wird ein tragbarer Betrag für Werbezwecke zugewiesen). Die sachliche und zeitliche Aufteilung des Werbebudgets werden durch Kosten-Nutzen-Analysen so­wie durch operative und strategische Zielsetzungen beeinflusst. Siehe auch  Werbung und  Medienökonomie (jeweils mit Literaturangaben). Unter Werbebudget versteht man die im Rahmen der Werbeplanung festgelegte Gesamtheit aller veranschlagten Werbeaus­gaben für eine Planperiode. Der Budgetie­rungsprozeß umfaßt dabei drei interdepen- dente Teilentscheidungen: Bestimmung der Budgethöhe, Sachliche Verteilung des Werbebudgets, Zeitliche Verteilung des Werbebudgets (Werbedosierung). ad (1): Budgethöhe: Grundsätzlich muss sich die Höhe des not­wendigen Werbebudgets an den Werbe­zielen orientieren: Die gesetzten Ziele sollen mit geringstmöglichen Kosten erreicht wer­den. Folgende Faktoren beeinflussen daher die Budgethöhe: Welche Werbeobjekte (in welcher Pha­se des Lebenszyklus) sollen beworben werden? Welche Zielgruppen (mit welchen Merkmalen) sollen umworben werden? Welche Werbemittel (welche Gestal­tung bezüglich Größe, Farbe usw.) sind zur Zielerreichung notwendig ? Welche Werbeträger, wieviele Ein­schaltungen erscheinen zweckmäßig? Der Werbeetat muss auch mit den Budgets der übrigen Marketinginstrumente abge­stimmt werden (Budgetierung, Marketing-Mix). Zusätzlich sind die finanzielle Si­tuation des Unternehmens und Maßnahmen der Konkurrenten als Restriktionen zu be­rücksichtigen. Die Schwierigkeit einer Budgeterstellung unter ökonomischen Gesichtspunkten liegt v. a. darin, den Zusammenhang zwischen der Höhe der Werbeausgaben und der j eweiligen Wirkung auf den Umsatz zu bestimmen, d. h. exakte Werbewirkungsfunktionen fest­zustellen. Die Praxis behilft sich deshalb mit einfacheren und finanzielle Risiken vermei­denden Heuristiken: Bei der Umsatz- bzw. Gewinnanteilme­thode werden die Werbekosten als Pro­zentsatz vom vergangenen oder erwarte­ten Umsatz bzw. Gewinn geplant. Nach der Methode der Werbekosten je Verkaufseinheit wird jeder Produktein­heit ein bestimmter, kalkulatorisch trag­barer Betrag für Werbezwecke zugewie­sen. Bei der „All you can afford“ - Methode wird der Werbeetat anhand der finanziel­len Tragbarkeit, d. h. der vorhandenen fi­nanziellen Mittel, festgelegt. Mit diesen Verfahren ist es freilich nicht möglich, den Umsatz oder Gewinn durch Werbung gezielt zu beeinflussen, weil gerade diese Größen (direkt oder indirekt über die verfügbaren Mittel) die Höhe des Werbe­budgets bestimmen. Der (erhoffte) sachlogi- sche Zusammenhang, dass die Höhe des Um­satzes von den Werbeausgaben abhängt, wird damit umgekehrt. Andererseits zeigt sich in der Realität gerade in umsatzstarken Zeiten eine besondere Werberesonanz, weil dann viele potentiellen Kunden in der kauf­vorbereitenden Phase angetroffen werden. Insofern sind die umsatzbezogenen Verfah­ren v. a. zur zeitlichen Dosierung der Wer­bung (s.u.) durchaus logisch und ökono­misch. Bei der Konkurrenz-Paritäts-Methode ist die Gepflogenheit der Konkurrenten Aus­gangspunkt für die Bestimmung des Wer­bebudgets. Die Orientierung erfolgt meist an einem durchschnittlichen branchenüb­lichen Wert aus der Vergangenheit oder am sog.Share of voice (SoV), d.h. dem bisher gehaltenen eigenen Anteil an den statistisch ermittelbaren Werbeausgaben (meist den Mediaausgaben) aller Wettbe­werber am Markt. Im allgemeinen korre­liert dabei der SoV mit dem Marktanteil, so dass dieser zusammen mit den geschätz­ten Werbeetats einer Branche als Anhalts­punkt für die Budgethöhe herangezogen werden kann. Damit verbinden sich bei diesem Verfahren konkurrenzpolitische und zielbezogene Aspekte, weil bei Be­kanntheit der Marktanteils-SoV-Funktion abgeschätzt werden kann, welcher Werbeaufwand zur Erhöhung des Markt­anteils erforderlich ist (vgl. Abb.). Werbezielabhängige Methoden richten sich streng an der jeweiligen Aufgabe aus und versuchen, das vorgegebene Werbe­ziel mit geringstmöglichen Kosten zu er­reichen. Dazu sind drei Schritte notwendig: Das Werbeziel ist operational (meßbar) festzulegen, die Instrumente (Werbemittel, -träger) müssen zur Zielerreichung möglichst ein­deutigbestimmtwerden und deren Kosten sind zu bestimmen und zum W erbebudget aufzusummieren. Dieses Verfahren entspricht am ehesten den theoretischen und praktischen Anforderun­gen: Das W erbebudget wird aufgrund der ge­setzten Kommunikationsziele bestimmt. Dabei können die Stellung des Produktes auf dem Markt sowie die Position im Lebenszy­klus berücksichtigt werden. Über die erwähnten Verfahren hinaus exi­stieren theoretische Lösungsansätze: Der marginalanalytische Ansatz beruht auf dem Ziel, den Gewinn zu maximieren. Eine Unternehmung muss >>> Werbebudgetierung


Kalkulationsverfahren - Die Praxis wendet für die auf Kosten beru­hende Preiskalkulation sehr unterschied­liche Kalkulationsverfahren an, die in der Abbildung im Überblick dargestellt sind. Der Einsatz eines Verfahrens hängt dabei u.         a. von der Anzahl der zu kalkulierenden Produktarten, der Anzahl der Funktionsbe­reiche und Fertigungsstufen, dem Auf- und Ausbau der Kostenstellenrechnung, davon, ob eine Trennung von Kostenträgereinzel­kosten und Kostenträgergemeinkosten exi­stiert, und von der Art und Weise der Ver­rechnung bzw. der Verteilung der Kosten auf unterschiedliche Produktarten ab. Das den unterschiedlichen Formen Act Divi­sionskalkulation immanente Grundprinzip sieht vor, dass die während einer Abrech­nungsperiode angefallenen und für diesen Zeitraum erfaßten Gesamtkosten eines Ein- produktunternehmens durch die innerhalb dieser Periode insgesamt ausgebrachte Men­ge (Leistung) dividiert werden. Auf diese Weise werden Periodenkosten direkt in Stückkosten umgerechnet, ohne dass es einer zwischengeschalteten Auftrags- oder Serien­abrechnung bedarf. Prinzipiell sieht die Divi­sionskalkulation keine Trennung zwischen Kostenträgereinzelkosten und Kostenträ­gergemeinkosten vor. Im Gegensatz zu dieser als einfache Divi­sionskalkulation zu bezeichnenden Variante wird die mehrfache Divisionskalkulation in Mehrproduktunternehmen angewendet. Dabei werden für verschiedene gleichartige Abrechnungsbereiche parallel mehrere Divi­sionskalkulationen durchgeführt. Schwie­rigkeiten treten dabei dann auf, wenn Ver­waltungskosten und andere Kosten, die für die parallel eingerichteten Produktionslinien gemeinsam anfallen, den Abrechnungsberei­chen anteilig anzurcchnen sind. Diese Aufga­be übersteigt das methodische Leistungsver­mögen der Divisionskalkulation. Weiterhin sind die einstufige und die mehr­stufige Divisionskalkulation zu unterschei­den. Letztere berücksichtigt Lagerbestände, die sich durch unterschiedliche Beschaf- fungs-, Produktions- und Absatzmengen ergeben. Die Anwendung des Verfahrens zwingt jedoch zumindest zu einer rudi­mentären Kostenstellenbildung, die die Vor- aussetzung dafür ist, dass die Kosten für die einzelnen separat abzurechnenden Unter­nehmensbereiche getrennt erfaßt werden. Somit können für die Bereiche Beschaffung, Fertigung und Vertrieb getrennte Divisions­kalkulationen durchgeführt werden, wo­durch die in diesen Bereichen angefallenen Kosten pro Mengeneinheit bestimmt werden können. Eine gesonderte Bestandsführung muss die Mengendifferenzen zwischen Be­schaffung-, Produktions- und Absatzbe­reichfesthalten. Eine andere Unterscheidung der Verfahren der Divisionskalkulation setzt an der Be­handlung einzelner Kostenarten(gruppen) an. Die als Veredelungskalkulation zu be­zeichnende Variante bestimmt die Kosten des Rohstoffeinsatzes unmittelbar für das absatzfähige Endprodukt. In den fertigungs­stufenbezogenen Divisionskalkulationen gehen demzufolge nur die Kosten der Beund Verarbeitung als Fertigungskosten ein. Ist jedoch der Rohstoffeinsatz für ein End­produkt aufgrund von unvorhersehbaren und nicht abzuschätzenden Mehr- oder Min- derverbräuchen nicht ermittelbar, können im Wege einer summarischen Divisionskal­kulation, die auf eine getrennte Behandlung einzelner Kostenarten verzichtet, die Stück­kosten mittels Division der Gesamtkosten eines Abrechnungsbereiches durch die aus­gebrachte Menge ermittelt werden. Die Äquivalenzziffernrechnung als weiteres Kalkulationsverfahren ist zwar im Gegen­satz zur Divisionskalkulation explizit auf Betriebe der Mehrproduktfertigung ausge­richtet, aufgrund der Gemeinsamkeiten bei­der Verfahren wird sie aber mitunter auch als Variante >>> Kalkulationsverfahren



15. 01. 2017

Eventmarketing - 1. Marketing durch Events Unter Marketing durch   Events oder auch Eventmarketing versteht man die Einbindung von Events als Kommunikationsinstrument in die gesamte Unternehmens- oder Markenkommunikation. Die Beg­riffe Eventmarketing und  Sponsoring überschneiden sich dabei. Eventmarketing steht in Zusam­menhang mit Events, die zum Ziel der Markenkommunikation kreiert werden. Der Begriff Sponsoring wird bei Events genutzt, die ohnehin (d.h. i.d.R. auch ohne den Sponsor) geplant sind bzw. stattfinden. Das bedeutet, dass die im Sinne des Eventmarketings entstehenden Events näher an der Marke sind, die kommuniziert werden soll bzw. dichter an der gemeinten Zielgruppe sind, da sie genau zu diesem Zweck entwickelt werden. Den besonderen Charakter von Events nutzen Markenartikelunternehmen vor dem Hintergrund der Kommunikations- und Informationsflut, durch die es immer schwerer und teurer wird, Verbraucher über klassische Medien zu erreichen. Hinzu kommen die hohe Austauschbarkeit der Produkte, eine Marktsättigung oder auch zunehmende Werberestriktionen. Die zu erreichenden Verbraucher tendieren zu immer mehr Freizeit- und Erlebnisorientierung. Emotionen liegen im Trend. Unternehmen wollen im Rahmen von Events in einem attraktiven, positiven Umfeld eine emotionale Bindung zum Produkt bzw. zur Marke herstellen. Sichtbar wird die zunehmende Bedeutung von Eventmarketing bei der Un­tersuchung der Marketingetats von Unternehmen. Festzustellen ist eine Umschichtung aus klassischen Media-Etats in Sponsoring- und Event-Budgets. 2. Marke Event Zur Zieldefinition gehört die Bestimmung der Veranstaltung, d.h. die Festlegung von Art und Namen. Ein Kriterium für den Erfolg einer Veranstaltung ist, wenn sie bzw. ihr Name zu einer Marke wird. Je nach Umfang und Zielsetzung der Veranstaltung kann und muss es daher ein Ziel sein, eine Veranstal­tung zum Event und zu einer Marke zu machen. Die folgenden Kriterien können eine Marke Event kennzeichnen: Markenname (Marke und  Markenführung), Logo, -Corporate Identity (CI), Image, Botschaft, Positionierung, Bekanntheit, Verfügbarkeit, Veranstalter (Hersteller), Qualität, Bere­chenbarkeit, Zusatznutzen,  Unique Selling Proposition (USP) etc. Sinnvollerweise bedeutet der Name auch Inhalt: Ein „Landesturnfest” beschreibt den Inhalt der Veran­staltung. Eine Love Parade weniger, wurde jedoch durch Inhalt, Botschaft und Bekanntheit zur Marke. Die Expo 2000 in Hannover hatte >>> Eventmarketing


Personengesellschaft - (allgemeine Definition),   Gesellschaft, bei der die Gesellschafter selbst geschäftsführend tätig werden (Prinzip der Selbstorganschaft). Oberbegriff für die  GbR,  OHG,   KG,   GmbH & Co. KG,  stille Gesellschaft,   EWIV. (österreichische). Die Differenzierung in Personen- und Kapitalgesellschaften ist die am häufigsten gewählte Form der Einteilung von Gesellschaftsformen. Entscheidend in diesem Zusammenhang ist, inwieweit die Gesellschafter in das Gesellschaftsgeschehen einbezogen sind. In einer Personengesellschaft gestalten die Gesellschafter die Tätigkeit der Gemeinschaft aktiv mit. Sie leisten im Regelfall nicht nur Kapital, sondern erbringen ebenso Arbeitsleistungen für die Gesellschaft. >>> Personengesellschaft


Losgrössenplanung - (insbesondere in der  Materiallogistik). Um die Interdependenz einzelner Produkte und die Abhän­gigkeiten zwischen Mengen-, Termin- und Kapazitätsplanung zu berücksichtigen, wendet man Ent­scheidungsmodelle des   Operation Research an, nach denen eine optimierte Planung durchgeführt werden kann. Die bekanntesten Modelle sind   Simulation,  Lineare Programmierung,   Opti­mized Production Technology (OPT) und besonders im Bereich der Material-Logistik die   Losgrössenbildung. Aufgabe der Losgrössenplanung ist es, organisatorische Vereinfachungen so vorzunehmen, dass sich ein Minimum aus auflagenfixen und auflagenvariablen Kosten ergibt. Durch Aufstellen einer Gleichung, in der einerseits die Kosten für Rüst- und Produktionsvorgänge und andererseits die Lagerkosten definiert werden, und durch Ableitung der so erstellten Stückkostenfunktion lässt sich die optimale Losgrösse berechnen. Das   klassische Losgrössenmodell geht von konstanter Nachfragerate, konstanter Produktionskapazi­tät und konstanter Kostenstruktur aus, ein in der Praxis eher seltener Fall. Da zwischen den Erzeugnis­sen Beziehungen bestehen, beeinflusst die Losbildung für ein übergeordnetes Erzeugnis die Bedarfssi­tuation der untergeordneten Erzeugnisse. Ausserdem ist zu berücksichtigen, >>> Losgrössenplanung



14. 01. 2017

Marke - Nach dem klassischen Verständnis muss ein Gut eine Reihe von Kriterien erfüllen, um als Marke bzw. Markenartikel zu gelten. Eine Marke ist demnach lediglich ein physisches Kennzeichen für die Her­kunft eines Markenartikels (vgl. Mellerowicz, 1963, S. 39). Durch die Markierung erfährt der Konsu­ment, wer Hersteller bzw. Anbieter eines Produktes oder einer Dienstleistung ist. Darüber hinaus ga­rantiert eine Marke dem Verbraucher u.a. eine konstante oder verbesserte Qualität bei gleich bleibender Menge und Aufmachung der ubiquitär erhältlichen Ware (vgl. Domizlaff, 1939, 1992, S. 37 ff.). Ferner fordert Mellerowicz (1963, S. 40) als Merkmale für die markierte Fertigware eine starke Verbraucher­werbung sowie eine hohe Anerkennung im Markt. Nach dem heutigen Verständnis können allerdings auch Dienstleistungen, >>> Marke


Hauptversammlung - Abk.: HV; Organ der Aktiengesellschaft und Kommanditgesellschaft auf Aktien, in dem die Aktionäre ihre Aktienrechte ausüben können (Parlament der Aktionäre). Die Hauptversammlung muss mindestens einmal jährlich stattfinden. Sie beschließt über die Bestellung der Mitglieder des Aufsichtsrates (ausgenommen die Vertreter der Arbeitnehmer), die Verwendung des Bilanzgewinns, die Entlastung der Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates, die Bestellung der Abschlußprüfer, Satzungsänderungen, Maßnahmen der Kapitalbeschaffung oder Kapitalherabsetzung, Bestellung von Sonderprüfern, über die Auflösung der Gesellschaft sowie über Fragen der Geschäftsführung, >>> Hauptversammlung


Auswahlverfahren - In der Wirtschaftssoziologie: Stichprobenverfahren, Methoden der Auswahl von Elementen einer Grundgesamtheit (alle Bewohner der Bundesrepublik, alle Beamten, alle Arbeiter eines Betriebes), die gewährleisten sollen, dass von der Auswahl oder Stichprobe möglichst genaue Rückschlüsse auf die Grundgesamtheit möglich sind. Bei Zufallsauswahlen (reine oder uneingeschränkte Zufallsauswahlen, geschichtete Auswahlen, mehrstufige Auswahlen >>> Auswahlverfahren



13. 01. 2017

Monetarismus - Wirtschaftstheoretische und -politische Konzeption, nach der die Kontrolle des Geldvolumens >>> Monetarismus


Grundbuch - Bei den Amtsgerichten (Grundbuchamt) geführte Register, in denen die im Amtsgerichtsbezirk gelegenen Grundstücke nach Größe, Parzellen, Eigentümern und Belastungen aufgeführt sind. Einsichtsrecht besteht für jeden, der ein berechtigtes Interesse nachweist (z. B. Hypothekengläubiger; Hypothek. Auch >>> Grundbuch


Verlustausgleich - 1. Buchungsmössige Abdeckung von bei einer Bank eingetretenen Verlusten durch Verrechnung mit vorhandenen Rücklagen, Nominalkapital oder evtl. durch neue Kapitaleinlagen. 2. Verrechnung von Konzerngewinnen mit -verlusten im Rahmen eines Organschaftsverhöltnisses, wie bei Banken vielföltig gegeben.  (loss set—off; siehe auch deutsche   Einkommensteuer). Nach Ermittlung der   Einkünfte der sieben   Einkunftsarten ergibt sich durch deren Addition die Summe der Einkünfte (§ 2 Abs. 1 und 3 EStG). Der Begriff der  Einkünfte umfasst nicht nur positive, sondern auch negative   Einkünfte. Steuer­pflichtige, die im Veranlagungszeitraum negative Einkünfte erzielen, die nicht einem Verlustaus­gleichsverbot unterliegen, können diese mit positiven   Einkünften >>> Verlustausgleich



12. 01. 2017

Vorzugsaktie - (A)  (deutsches Recht) räumt dem   Aktionär in irgendeiner Weise ein Vorrecht ein, insbesondere einen Vorzug auf den Bilanzgewinn. Dabei ist es gesetzlich verboten, einen Vorzug beim   Aktienstimm-recht zu gewähren. Siehe auch   Aktienarten sowie   Aktiengesellschaft, deutsche (mit Literaturangaben). (B)  (österreichisches Recht). Vorzugsaktien vermitteln neben den normalen Mitgliedschaftsrechten an der   AG besondere Vorrechte im Hinblick auf Gewinnverteilung (z.B. vorrangige Befriedigung >>> Vorzugsaktie


Außerordentliches Ergebnis - (extraordinary profit/loss) Außerordentliche Aufwendungen und >>> Außerordentliches Ergebnis


Bestätigungsvermerk - ist das abschliessende Gesamturteil, das nach einer ordnungsmässigen Prüfung abgegeben wird. Der Ab-schlusspriffer bestätigt, dass   Jahresabschluss und  Buchführung den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und das der   Lagebericht keine falschen Vorstellungen von der Lage des Unternehmens erweckt. Der Bestätigungsvermerk kann versagt werden. wird von den Abschlußprüfern >>> Bestätigungsvermerk



11. 01. 2017

Zahlungsverkehr - Ein freier Kapital- und Zahlungsverkehr ist das gemeinsame Merkmal des Außenhandels der (EU). Er betrifft die Gegenleistung, die im Rahmen des Waren-und Dienstleistungsaustauschs zu erbringen ist. Danach verpflichtet sich jeder Mitgliedstaat, in der Währung der Mitgliedstaaten, in denen die Gläubiger oder die Begünstigten ansässig sind, die Zahlung zu genehmigen, die sich auf den Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr bezieht (vgl. Bundesanzeiger, 1997, S. 223ff.). Die Beschränkung des internationalen Zahlungsverkehrs stellt einen unmittelbaren, dirigistischen staatlichen Eingriff zur Beeinflussung des Wirtschaftsverkehrs über die monetäre Seite dar. Zu den Beschränkungen des internationalen Zahlungsverkehrs zählen alle administrativen Bestimmungen und Maßnahmen eines Landes, die einen (genehmigungs-) freien An- und Verkauf von Fremdwährungen behindern. Es handelt sich um >>> Zahlungsverkehr


Unternehmen - In der Wirtschaftssoziologie: bezeichnet in allgemeiner Weise die wirtschaftliche Seite, spezieller die rechtliche Selbstständigkeit einer an Gewinn >>> Unternehmen


Verbraucherschutz - Teilbereich der Verbraucherpolitik, der sich der Mittel der Rechtsordnung bedient, um für den Konsumenten unerwünschte Ef­fekte von Austauschprozessen am Markt zu unterbinden. Die Inhalte des Verbraucher­schutzes lassen sich dabei drei Hauptkatego­rien zuordnen: Rechtsschutz: Die Rechtsverhältnisse zwischen Verbrauchern und Anbietern un­terliegen den gleichen Prinzipien wie der Ge­schäftsverkehr zwischen Kaufleuten. Das Kompetenzgefälle zwischen Unternehmen und privaten Haushalten führt dabei jedoch zu Machtungleichgewichten, deren Ausnut­zung durch die Anbieter inForm bestimmter Gesetze verhindert werden soll. Ein typi­sches Beispiel dafür ist das Recht zum Rück­tritt vom Kaufvertrag bei Versand- und Haustürgeschäften. Vermögens- und Gesundheitsschutz: Ri­siken, die mit dem Gebrauch von Produkten und Dienstleistungen verbunden sind, kön­nen von Verbrauchern häufig nicht (voll­kommen) >>> Verbraucherschutz



10. 01. 2017

Event-Marketing - Die Marktkommunikation von Unternehmen ist einem ständigen Wandel unterworfen. Ursachen dieser Veränderungen sind nicht nur die häufig zitierte Reizüberflutung sowie der „ Information overload “ der Konsumenten, sondern auch der Wandel in Wertvorstellungen, an denen sich das gesellschaftliche Verhalten, Denken und Handeln orientiert. Unternehmen unterliegen daher dem permanenten Zwang, die tradierte Kommunikationspolitik auf den Prüfstand zu stellen und neue innovative Wege der Zielgruppenansprache ausfindig zu machen. Als Ausdruck der Suche nach neuen Wegen der Unternehmenskommunikation ist das Event-Marketing zu sehen. Ein „ Event “ - ein besonderes Ereignis - soll dabei als Plattform zur erlebnisorientierten Kommunikation und Präsentation eines Produktes, einer Dienstleistung oder eines Unternehmens genutzt werden. Folgerichtig wird unter Event-Marketing die Inszenierung von Ereignissen sowie deren Planung, Organisation und Kontrolle im Rahmen der Unternehmenskommunikation verstanden, so dass durch erlebnisorientierte firmen- oder produktbezogene Veranstaltungen emotionale und physische Reize und starke Aktivierungsprozesse ausgelöst werden. Wesentliches Merkmal des Event-Marketing ist dabei seine „ Dialogfähigkeit “ . Events ermöglichen unmittelbare Kontakte zu den Anwesenden, die ihrerseits in einer für sie angenehmen, zwangfreien Situation angetroffen werden. Event-Marketing kann somit die „ klassischen “ , unpersönlichen Kommunikationsinstrumente Werbung, Verkaufsförderung und Public Relations unterstützen und ergänzen. Andererseits ist Event-Marketing auch in der Lage, als Basis für den integrierten Einsatz der klassischen Kommunikationsinstrumente zu dienen. In diesem Sinn läßt sich das Event-Marketing auch als übergreifendes, aber vor allem komplementäres Instrument der Kommunikationspolitik kennzeichnen. Erfolgreiches Event-Marketing basiert dabei - wie auch >>> Event-Marketing


Schachtelprivileg - Wird im nationalen Steuerrecht durch eine mindestens 10%ige Beteiligung einer Kapitalgesellschaft an einer anderen begründet, sofern diese Beteiligung mindestens 12 Monate ununterbrochen bestanden hat. Die Ausnutzung des Schachtelprivilegs führt zu vermögen- und gewerbesteuerlichen Entlastungen bei der Ober-(Beteiligungs-)gesell-schaft. >>> Schachtelprivileg


Modell - Unter einem  Modell wird die Repräsentation eines Objektsystems (eines Originals) für Zwecke ei­nes Subjekts verstanden. Es ist das Ergebnis einer Konstruktion eines Subjekts (des Modellierers), das für eine bestimmte Adressatengruppe (die Modellnutzer) eine Repräsentation eines Originals zu einer Zeit als relevant mithilfe einer Sprache deklariert. Ein Modell setzt sich somit aus der Konstruktion des Modellierers, dem Modellnutzer, einem Original, der Zeit und einer Sprache zusammen. Siehe auch  Prozessmanagement (mit Literaturangaben). eine vereinfachende Abbildung der Wirklichkeit. In der Wirtschaftswissenschaft unterscheidet man insbesondere >>> Modell



09. 01. 2017

Telematik - In der Wirtschaftssoziologie: Kunstwort (von frz. telematique, aus telecommunication und informatique nach S. Nora und A. Mine) zur Bezeichnung der Verbindung zwischen >>> Telematik


Arbeitsteilung - In der Wirtschaftssoziologie: division of labor, frz.: division du travail, [1] bezeichnet bei E. Durkheim sowohl die historisch-gesellschaftliche Tendenz zur relativen Trennung und Verselbständigung von politischen, administrativen, wirtschaftlichen usw. Funktionen und Institutionen (frz.: division du travail social) als auch die historisch-sozioökonomische Tendenz zur relativen Trennung und Verselbständigung von Berufstätigkeiten, Arbeitsgängen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. [2] In der älteren Sozialwissenschaft ist Arbeitsteilung Bezeichnung für die Aufsplitterung von grösseren Produktionsgängen auf eine Vielzahl von Produzenten bei gleichzeitiger Koordination (in der Einheit Betrieb) im Interesse grösserer Produktivität (A. Smith). [3] Die marxistische Theorie unterscheidet zwischen der Arbeitsteilung im allgemeinen, im besonderen und im einzelnen. Unter der Arbeitsteilung im allgemeinen versteht K. Marx die gesellschaftliche A., die „ Trennung der gesellschaftlichen Produktion in ihre grossen Gattungen, wie Agrikultur, >>> Arbeitsteilung


Merkantilismus - In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung für die staatliche Wirtschafts- und Handelspolitik im Absolutismus des 17. und 18. Jahrhunderts, deren Ziel, Erhöhung des nationalen Reichtums, durch Drosselung der Einfuhren und Förderung von Ausfuhren und der inländischen Industrie erreicht werden sollte. Besonders gegen die Einfuhrbeschränkungen und Schutzzölle des Merkantilismus richteten sich die Angriffe der Physiokraten und Liberalisten. siehe unter Merkantilsystem  Wirtschaftssystem, das insbesondere in der Zeit von ca. 1600 bis 1750 in Westeuropa einseitig der Steigerung der inländischen Erzeugung den Vorrang gab, und wie es in Frankreich von Colbert, in England von Cromwell, in Preußen vom Großen >>> Merkantilismus



08. 01. 2017

Marketing-Controlling - Als Führungssystem der Gesamtunternehmung hat das Controlling breiten Eingang in die Unternehmenspraxis gefunden. Dem Marketing-Controlling wird dabei innerhalb des Aufgabenspektrums der Unternehmensführung ein besonderer Stellenwert zugemessen. Dies ist zum einen auf die spezifischen Besonderheiten des Marketing-Controlling, insbesondere die Notwendigkeit zur Kombination der Daten aller betrieblichen Teilbereiche mit unternehmensexternen Informationen, zurückzuführen. Zum anderen werden an der Schnittstelle zwischen Unternehmung und Markt häufig Planrevisionen erforderlich, wobei Soll-Ist-Vergleichen, Abweichungsanalysen sowie der Konzeption von Anpassungsmaßnahmen eine entscheidende Bedeutung zukommt. Die Konzeption des Marketing-Controlling wird dabei auf zwei unterschiedlichen Ebenen diskutiert. Es ist zu unterscheiden zwischen einem Marketing-Controlling im funktionalen und im institutionalen Sinne. Funktional gesehen stellt Marketing-Controlling eine Phase im Marketing-Entscheidungs-prozeß dar. Die planungs- und kontrollbezogenen Aufgaben des Marketing-Controlling stellen damit grundsätzliche Funktionen im Verantwortungsbereich des Marketing-Management dar. Marketing-Controlling im institutionalen Sinne ist demgegenüber die organisatorische Verselbständigung dieser Funktionen in der Person eines Marketing-Controllers. Mit der Schaffung einer solchen Position ist zugleich die Problematik einer sinnvollen Aufgabenverteilung zwischen Marketing-Managern und (Marketing-)Controllern verbunden. Hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung des funktionalen Anspruchsspektrums hat das strategische Marketing-Controlling eine Reihe von Aufgaben zu übernehmen. Dies beginnt im Rahmen der Planungsfunktion mit der Erfassung, Aufbereitung und Zusammenfassung der Bewertungsergebnisse für jede strategische Geschäftseinheit und Darstellung ihrer Position im Gesamtportfolio der Unternehmung. Darüber hinaus ist im Hinblick auf die Steuerungs- und Kontrollfunktion insbesondere die Unterstützung und Beratung der Funktionsspezialisten im Marketing-Bereich zu nennen. Dem Marketing- >>> Marketing-Controlling


Kundenzufriedenheit - 1. Charakterisierung der Kundenzufriedenheit Der Begriff der Kundenzufriedenheit sagt aus, welchen Grad an Kundenorientierung (siehe auch  Produkt-,  Kommunikations-,  Preis-,  Vertriebspolitik) ein Anbieter erreicht hat d.h. inwie­weit er den Bedürfnissen und Wünschen seiner Kunden entspricht. Zufriedenheit spiegelt dabei die Be­urteilung der Kunden im Hinblick auf deren Kauf- und Konsumerfahrungen wider. Der Grad der Zu­friedenheit hängt davon ab, inwieweit die wahrgenommenen Leistungen mit den Erwartungen überein­stimmen. · Ist die wahrgenommene Leistung, d.h. die Leistungsbeurteilung durch den Kunden, grösser als die erwartete Sollleistung, so führt dies zu Zufriedenheit auf hohem Niveau. · Ist die wahrgenommene Leistung, d.h. die Leistungsbeurteilung durch den Kunden, genauso gross wie die erwartete Sollleistung, so führt dies zu Zufriedenheit auf einem konstanten Niveau. · Ist die wahrgenommene Leistung, d.h. die Leistungsbeurteilung durch den Kunden, kleiner als die erwartete Sollleistung, so führt dies zu Unzufriedenheit. Kundenzufriedenheit ist eine subjektive Erfahrung, die sich beim Kunden durch folgende Erwartungen manifestiert: durch das individuelle Anspruchsniveau des Kunden, durch früher gemachte Erfahrungen, durch das Image des Anbieters, durch das Leistungsversprechen des Anbieters, durch das Wissen um alternative Angebote. Kunden zahlen einen Preis für ein Leistungsversprechen und erwarten die Erfüllung diese Leistungs­versprechens. Wird es lediglich erfüllt, so werden sie nichts besonderes darin erblicken, denn dies wur­de erwartet und bezahlt. Bekommen sie mehr als erwartet, so werden sie „zufriedener” reagieren und eine Loyalität (vgl. Customer Relationship Management, CRM) entwickeln. Bekommen sie weniger als erwartet, so wird dies in „Unzufriedenheit” münden und der Kunde geht langfristig verloren. Die Erwartungen der Kunden haben dabei eine affektive, gefühlsmässige und eine kognitive, erkennt­nismässige Seite — unklar ist, welche davon wichtiger ist und die Entscheidungen der Kunden stärker beeinflusst. In der DIN EN ISO 9000 ff Norm (vgl. DIN ISO 9000) nimmt die Kundenzufriedenheit eine zentrale Stellung ein. Sie formuliert allgemein akzeptierte Forderungen an die Gestaltung von Qualitätsma­nagementsystemen (QM-Systemen; siehe  Qualitätsmanagement) in Unternehmen. In der DIN 9000 wird postuliert, dass die Kundenzufriedenheit durch die Erfüllung von Kundenanforderungen erhöht werden soll, wobei die Norm der prozessorientierte Ansatz für die Entwicklung, Verwirklichung und Verbesserung der Wirksamkeit eines Qualitätsmanagementsystems ist. 2. Elemente der Kundenzufriedenheit Dabei wird die Kundenzufriedenheit als die Wahrnehmung des Kunden zu dem Grad, in dem seine An­forderungen erfüllt worden sind, definiert. Leistungen sollen dabei im Sinne des Kunden erstellt wer­den. Die Qualität produziert Zufriedenheit. Folgende Kategorien können Massstab für die Messung der Kundenzufriedenheit sein: · Generell: Absicht, ein Produkt erneut zu kaufen oder ein Geschäft erneut zu besuchen. · Unternehmensanmutung: Gebäude, Räume, Grundstück, Erscheinungsbild des Personals, techni­sche Ausstattung · Verlässlichkeit: >>> Kundenzufriedenheit


Marktformen - In der Wirtschaftssoziologie: Bedingungen für die Tauschbeziehungen zwischen Anbietern und Nachfragern einer Ware. Die wichtigsten Merkmale sind Anzahl und Verhältnis von Anbietern und Nachfragern. Durch sie werden die neun folgenden Marktformen gebildet: Zu den Marktformen des Teilmonopols, des Teiloli-gopols, des Teilmonopsons, des Teiloligop-sons gelangt man, wenn man danach unterscheidet, ob neben einem oder wenigen grossen oder mittleren Anbietern bzw. Nachfragern noch weitere kleine Anbieter bzw. Nachfrager bestehen. Eine wichtige Unterscheidung ist weiterhin die zwischen vollkommenen und unvollkommenen Märkten. Ein Markt ist vollkommen, a) wenn die Waren homogen, nach Zahl, Gewicht >>> Marktformen