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Das Wirtschaftslexikon

 

Wir bieten Ihnen hier ein einfach gehaltenes Wirtschaftslexikon an, welches jedoch durch umfassende und professionelle Informationen in dieser Form im Internet ein Novum darstellt.

Tausende Fachbegriffe aus der Welt der Wirtschaftswissenschaften sind hier auf engstem Raum kondensiert und von überall erreichbar: Betriebswirtschaft einfach erklärt, Kostenrechnung im Zusammenhang dargestellt, wissenschaftliche Begriffe im Kontext zu ähnlichen Begriffen erläutert.

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Unsere neuesten Artikel sind :


19. 07. 2019

Reaktanz - Im Rahmen der   Personalauswahl und der Testanwendung wird damit der (mögliche) Widerstand der Testperson gegen das Verfahren bezeichnet. Die Verweigerung der Kooperation kann zu Verfäl­schungen der Ergebnisse führen. nennt man in der Werbepsychologie die Gegenreaktion eines Umworbenen auf eine versuchte Beeinflussung. Die Grundhypo­these lautet: Wenn eine Person eine Bedro­hung oder Einschränkung ihrer Verhaltens­freiheit wahrnimmt, wird sie veranlaßt, sich der erwarteten Einengung zu widersetzen oder nach erfolgter Einengung ihre Freiheit zurückzugewinnen. >>> Reaktanz


Return on Investment (ROI) - (allgemeine Charkterisierung) (engl. Return on Assets) ist eine gewinnbasierte Rentabilitätskennzahl. Der ROI entspricht der Rendite auf das Investierte Kapital, und ist definiert als Quotient aus Gewinn und Gesamtkapital. Der ROI, traditionell auf Geschäftsbereichsebene als interne Steuerungsgrösse eingesetzt, wurde zu­nehmend durch andere, wertorientierte Kennzahlen ersetzt. Ein wesentlicher Problempunkt beim ROI besteht - neben den allen Rentabilitätskennzahlen anhaftenden Schwächen — in der inkonsistenten Er­mittlung der Gewinn- und Kapitalgrössen. Im Nenner wird der Buchwert des Gesamtkapitals und im Zähler der Gewinn (Jahresüberschuss) nach Fremdkapitalzinsen angesetzt, so dass sich Fremdkapital aufgrund des Zinsabzugs im Gewinn senkend auf den ROI auswirkt. Siehe auch   Cash Flow Return on Investment >>> Return on Investment (ROI)


Zentralisation - In der Wirtschaftssoziologie: heisst bei A.J.E. Fouillee, dass in einem differenzierten System die Teile nur für das Ganze existieren. Zentralisation ist damit in der klassischen Evolutionstheorie ein Massstab für den Entwicklungsstand von Gesellschaften, deren Ziel es sei, dass die Interessen des Ganzen und die der Teile ohne Zwang sich decken. (in der   Organisation). Die Zentralisation (auch Zentralisierung) ist die Zusammenfassung von gleichartigen Teilaufgaben auf eine Organisationseinheit nach bestimmten Kriterien. Wichtige >>> Zentralisation



18. 07. 2019

Preisfigureneffekt - wissenschaftlich nicht bestätigte Einflüs­se bestimmter Preis-Endziffern auf die Preiswahrnehmung und Preisbeurtei­lung. Manchmal wird z. B. argumentiert, dass „ungerade“ Preise als „knapper kalkuliert“ und deshalb günstiger empfunden werden als runde Preise. Ferner wurde behauptet, dass >>> Preisfigureneffekt


Lohnstruktur - In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung für die Struktur der Löhne und Gehälter der Lohnabhängigen in einem Betrieb, einer Region, einer Gesellschaft, nach Höhe, Form, Häufigkeit, >>> Lohnstruktur


Ombudsmann - (Versicherungswirtschaft), von einzelnen Versicherungsgesellschaften unabhängige private Streitschlichter, die auf Zeit bestellt werden, und bis zu einem bestimmten Streitwert Entscheidungen treffen können. Internetadresse: http://www.versicherungsombudsmann.de beschreibt ein aus der schwedischen Verfas­sungsentwicklung hervorgegangenes Amt, dessen Inhaber als Vertrauensperson die Po- sition einzelner Mitglieder einer Institution oder Gesellschaft gegenüber Behörden stär­ken und die parlamentarische Kontrolle der öffentlichen Verwaltung gewährleisten soll, ohne aber direkte Eingriffsmöglichkeiten zu haben. Genau aus letztgenanntem Grund ist die Wirksamkeit des Amtes allerdings um­stritten. In der Bundesrepublik Deutschland ist als Beispiel besonders die Institution des Wehrbeauftragten der Bundesregierung >>> Ombudsmann



17. 07. 2019

Personengesellschaft - (allgemeine Definition),   Gesellschaft, bei der die Gesellschafter selbst geschäftsführend tätig werden (Prinzip der Selbstorganschaft). Oberbegriff für die  GbR,  OHG,   KG,   GmbH & Co. KG,  stille Gesellschaft,   EWIV. (österreichische). Die Differenzierung in Personen- und Kapitalgesellschaften ist die am häufigsten gewählte Form der Einteilung von Gesellschaftsformen. Entscheidend in diesem Zusammenhang ist, inwieweit die Gesellschafter in das Gesellschaftsgeschehen einbezogen sind. In einer Personengesellschaft gestalten die Gesellschafter die Tätigkeit der Gemeinschaft aktiv mit. Sie leisten im Regelfall nicht nur Kapital, sondern erbringen ebenso Arbeitsleistungen für die Gesellschaft. >>> Personengesellschaft


Sparkassen - Öffentlich-rechtliche Kreditinstitute, die ursprünglich nur das Einlagengeschäft und das ihm entsprechende langfristige Darlehensgeschäft betrieben haben, heutzutage jedoch auch nahezu alle anderen Bankgeschäfte ausüben. i.d.R. gemeinnützige, von Gemeinden, Gemeindeverbänden >>> Sparkassen


Subsidiaritätsprinzip - In der Wirtschaftssoziologie: Zuständigkeitsprinzip, nach dem der je kleinere Lebenskreis Recht und Pflicht zur Wahrnehmung der Aufgaben hat, die er zu erfüllen imstande ist. Grössere Lebenskreise (z.B. Staat) sollen die Aufgaben übernehmen, denen kleinere Lebenskreise (z.B. Familie, Gemeinde) nicht mehr gewachsen sind. Das Subsidiaritätsprinzip wurde von der katholischen Soziallehre formuliert und legitimiert eine die Staatstätigkeit einengende gesellschaftspolitische Tendenz. (deutsche Einkommensteuer) regelt die Vor- bzw. Nachrangigkeit der Einkunftsarten des § 2 Abs. 1 EStG. Nach diesem Prinzip sind grundsätzlich Einnahmen nur dann den Nebeneinkunftsarten zuzuord­nen, soweit sie nicht zu den Haupteinkunftsarten gehören. Daraus ergibt sich folgende Vor- bzw. Nach­rangigkeit: Haupteinkünfte haben Vorrang vor Nebeneinkünften, Vermietung und Verpachtung hat Vorrang vor Kapitalvermögen >>> Subsidiaritätsprinzip



16. 07. 2019

Devisenmarkt - Markt, auf dem verschiedene   Devisen gegeneinander oder gegen Inlandswährung gehandelt werden. Ort für den Tausch von Devisen, konkret die Devisenbörse (Börse) neben dem Freiverkehrsmarkt sowie Handel zwischen Banken und Nichtbanken. Die dabei entstehenden Preise sind Devisenkurse bzw. Wechselkurse . Entsprechend der vertraglichen Vereinbarung über den Zeitpunkt der Erfüllung eines Devisengeschäftes wird zwischen Devisenkassageschäften, sofern die Beträge unverzüglich (in der Bundesrepublik mit einer Frist von >>> Devisenmarkt


Leitbild - In der Wirtschaftssoziologie: Leitvorstellung, auch: Leitidee, insbesondere in der deutschen Soziologie der 1950er Jahre gebräuchliche Bezeichnung für Komplexe normativer Vorstellungen über die erstrebenswerte >>> Leitbild


Anpassungsformen - (in der   Produktions- und Kostentheorie) beschreiben die beiden wichtigsten Optionen der Anpassung an Beschäftigungsschwankungen, die   zeitliche und die  intensitätsmässige Anpassung. Da das geringst mögliche Kostenwachstum für einen >>> Anpassungsformen



15. 07. 2019

Lizenzpolitik - Die Lizenzpolitik betrifft die langfristigen Ziele, Prinzipien und Strategien der Lizenzvergabe und -nahme (Lizenz). Ziele der Lizenzvergabe sind: - die Erschließung neuer Märkte bei be­grenzten finanziellen Ressourcen, - die Senkung von Transportkosten bei gro­ßer geographischer Distanz, - die Realisierung relativ niedriger Produk­tionskosten, - die Sicherung eines kundennahen Service bei relativ niedrigen Servicekosten, - die Überwindung von Kapazitätsengpäs­sen und eigener Know-how-Defizite in Forschung und Entwicklung, Ferti­gung und Marketing, - die Erschließung von Marktnischen, - die Überwindung von Schutzzöllen, Ein­fuhrsperren, Devisentransferregelungen, Local Content-Vorschriften oder tech­nischen Normen, - die Unterbindung von Konkurrenzerfin­dungen, - die Umgehung wettbewerbsrechtlicher Marktanteilsbegrenzungen, - die Senkung des Auslandsinvestitionsrisikos, - die Förderung des Absatzes komplemen­tärer Produkte, - die Erzielung von Einnahmen durch Li­zenzgebühren, - die schnellere Amortisation von FuE- Aufwendungen, - die Verlagerung der Gewinnentstehung in Konzernen sowie die Ermöglichung von Gegenlizenzen. Motive für die Ablehnung einer Lizenzver­gabe sind die eingeengten eigenen Verwer­tungsmöglichkeiten des technischen Wis­sens, die Gefährdung des eigenen Erfinder-Image, die Konkurrenzsituation nach Ablauf des Lizenzvertrags, konfliktäre Marketing­ziele, mangelhafte Qualifikation sowie ein schlechtes Image des Lizenznachfragers. Analog sind z. B. Ziele der Lizenznahme der totale oder partielle Ersatz eigener FuE, die Erschließung eines neuen Marktes mit neuen Produkten, die weitere Wachstumssicherung, die Risikostreuung, schnellerer Markt­zugang, die Überwindung fremder techni­scher Schutzrechte und die Vermeidung von >>> Lizenzpolitik


Kreditkarte - Ausweiskarte, die den Inhaber zu bargeldlosem Bezahlen in solchen Geschäften, Hotels usw. berechtigt, die dem Kartensystem als Vertragsunternehmen angeschlossen sind. Bis zur Abrechnung des Betrages vom Bankkonto nimmt der Karteninhaber Kredit in Anspruch. Die Kreditkarte ist in der Bundesrepublik (anders als in den USA) kein Massenzahlungsmittel, es wird nur eine spezielle Form der Kreditkarte, die Travel and Entertainment-Karte, von einem begrenzten Inhaberkreis verwendet. Bonitätsausweis, der dem Inhaber den Bezug von Gütern und Bargeld bei den Vertragsunternehmen der Kreditkarte-norganisation bis zu einem bestimmten Höchstbetrag bei Einräumung eines Zahlungszieles ermöglicht. Im Umfang erfolgter Inanspruchnahme erhält der Kunde kurzfristigen Kredit. Die Banken der Kreditkarte-norganisation verpflichten sich i.d.R. gegenüber dem Verkäufer zum Ankauf der offenen Rechnungen >>> Kreditkarte


Risiko - In der Wirtschaftssoziologie: ital.: Gefahr, Wagnis im kaufmännischen Handeln. Alltagssprachlich meint Risiko einerseits das Eingehen eines Wagnisses um einer Chance willen, andererseits die Gefahr, in die man sich begibt (subjektives R.), oder die, in der man sich alternativlos befindet (objektives R.). [1] Im technisch-politischen Verständnis heisst Risiko das Produkt aus Schadenswahrscheinlichkeit mal Schadenumfang - zumeist gemessen in Letalität - bezogen auf eine Zeiteinheit. [2] In der Ökonomie wird als Risiko die Abweichung der realisierten von den erwarteten Daten in Wirtschaftsplänen verstanden, die sich aus der Ungewissheit über künftige Daten ergeben, die Grundlage jedes Profits sei. [3] In der Entscheidungstheorie >>> Risiko



14. 07. 2019

Finanzierungsschäfte - Kurzbezeichnung für Wertpapiere, die der Bund zeitweilig zur teilw. kurz- und mittelfristigen Finanzierung des Bundeshaushaltes emittiert (»Bundes-schätzchen«). >>> Finanzierungsschäfte


Variable Kosten - proportional zur betrieblichen Ausbringungsmenge anfallende Kosten wie z.B. Roh- und Hilfsstoffe. Im Rahmen der   Deckungsbeitragsrechnung bilden diese zugleich die kurzfristige Preisuntergrenze >>> Variable Kosten


Nutzen - In der Wirtschaftssoziologie: die Summe der Vorteile, welche dem Akteur aus seinem Verhalten erwachsen. Grundbegriff der ökonomischen Soziologie (D. Krause u.a.). Im Marketing versteht man unter Nutzen den Grad der Befriedigung von Bedürfnissen (Motive), den ein Wirtschaftsgut beim Verbraucher bzw. Verwender erbringt. Für den Nutzen eines Gutes sind zum einen also die subjektiven Bedürfnisse relevant (Nütz­lichkeit), andererseits aber auch die Knapp­heit des Gutes (Seltenheit). Freie Güter sind zwar nützlich, besitzen aber wegen fehlender Knappheit keinen Nutzen im ökonomischen Sinne. In der mikroökonomischen Theorie wird der Nutzen in Abhängigkeit von Gütermengen in sog. Nutzenfunktionen modelliert. Die äl­tere Nutzentheorie ging dabei von einer kar­dinalen Nutzenmessung >>> Nutzen



13. 07. 2019

Multimedia - Multimediale Systeme bilden eine Teilmenge der neuen Kommunikationstechniken, zu denen neben den multimedialen Systemen auch eigenständige digitale Systeme wie z.B. Bildtelefone gehören. Die neuen Kommunikationstechniken oder neue bzw. digitale Medien als Oberbegriff setzen bei den Me­dientechnologien ein, bei denen der Computer zum Einsatz kommt. Seit Anfang der 90er Jahre lassen sich multimediale Systeme wie folgt definieren: (1) Ein multimedia­les System integriert unterschiedlichste Medien, wobei Medien die Elemente Text, Bild, Ton und Vi­deo/Animation meint. Statt der blossen Aneinanderreihung der Medien werden sie parallel präsentiert und gemeinsam verarbeitet. (2) Ein multimediales System stellt eine Verbindung zwischen verschiede­nen Medien her (z.B. synchrone Darstellung von Bild und Ton, Hyperlinks zur Verbindung von Infor­mationseinheiten.). Nur die semantisch korrekte Verbindung schafft eine sinnvolle Integration der ver­schiedenen Medien. (3) Ein multimediales System synchronisiert >>> Multimedia


Automation - In der Wirtschaftssoziologie: Automatisierung, die Einrichtung der Produktionsgänge als weitgehend sich selbst regulierender Zusammenhang von Maschinen- und Kontrollsystemen, die die Anwendung einfacher Arbeit mehr und mehr überflüssig macht und die Arbeit des Menschen überhaupt aus dem Fertigungsprozess in die wissenschaftlich-technische Vorbereitung und Überprüfung der Fertigung verschiebt. Die einschlägige Debatte schwankt, ob Automation eine Fortsetzung der Mechanisierung oder eine qualitativ neue Stufe der Produktivkräfte ist. Die industrie- und arbeitssoziologische Forschung hat sich seit Jahrzehnten auf die Folgen von Automation für die innerbetriebliche Arbeitskräftestruktur, die Veränderungen von Qualifikations- und Berufsstruktur und das Verhältnis zur Arbeit konzentriert. Anfängliche Befürchtungen einer allgemeinen Dequalifikation sind inzwischen durch differenziertere Beobachtungen und Beurteilungen ersetzt worden. die durch den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt seit Anfang der 50er Jahre des 20. Jh. >>> Automation


Zahlungsverkehr - Ein freier Kapital- und Zahlungsverkehr ist das gemeinsame Merkmal des Außenhandels der (EU). Er betrifft die Gegenleistung, die im Rahmen des Waren-und Dienstleistungsaustauschs zu erbringen ist. Danach verpflichtet sich jeder Mitgliedstaat, in der Währung der Mitgliedstaaten, in denen die Gläubiger oder die Begünstigten ansässig sind, die Zahlung zu genehmigen, die sich auf den Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr bezieht (vgl. Bundesanzeiger, 1997, S. 223ff.). Die Beschränkung des internationalen Zahlungsverkehrs stellt einen unmittelbaren, dirigistischen staatlichen Eingriff zur Beeinflussung des Wirtschaftsverkehrs über die monetäre Seite dar. Zu den Beschränkungen des internationalen Zahlungsverkehrs zählen alle administrativen Bestimmungen und Maßnahmen eines Landes, die einen (genehmigungs-) freien An- und Verkauf von Fremdwährungen behindern. Es handelt sich um >>> Zahlungsverkehr



12. 07. 2019

Portfolioanalyse - (im  Marketing). Eine Portfolioanalyse ist ein Instrument der strategischen  Situationsanalyse, mit dem die gegenwärtige Marktposition von   strategischen Geschäftseinheiten (SGEs),  Produkten, Kunden, Wettbewerbern und anderen Analyseobjekten sowie deren Entwicklungsmöglichkeiten unter-sucht und visualisiert werden können. Mit Hilfe der Portfolioanalyse können Schlussfolgerungen für eine strategische Neuorientierung dieser >>> Portfolioanalyse


Kapitalertragsteuer - (withholding tax an capital yields) ist eine Vorauszahlung auf die (deutsche)   Einkommensteuer bei Dividendenzahlungen von Aktien im Quellensteuerabzugsverfahren (§ 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. la EStG). Gemäss § 43a Abs. 1 Satz 1 EStG beträgt die Kapitalertragsteuer (Abk.: KapESt) 20 v.H. der ausge­schütteten Dividende. Die KapESt wird auf die   Einkommensteuer angerechnet (§ 36 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 EStG). besondere Erhebungsform der Einkommensteuer durch Abzug vom Kapitalertrag wie Dividenden >>> Kapitalertragsteuer


Kurssicherung - Maßnahme zum Schutz vor sog. Wechselkursrisiken im Zahlungsverkehr mit dem Ausland. Wechselkursrisiken bestehen darin, dass der € -Wert >>> Kurssicherung



11. 07. 2019

Ausschreibung - Unter einer Ausschreibung wird allgemein die Aufforderung von Anbietern verstanden, Angebote für eine nachgefragte Leistung ein­zureichen, wobei die Anbieter das vorge­schriebene Verfahren beachten müssen. Es handelt sich dabei um ein Verfahren der or­ganisierten Konkurrenz, dem bestimmte Spielregeln zugrundeliegen (Submission): Die Angebote sind bis zum Ende der Ange­botsfrist >>> Ausschreibung


Mindestreservepolitik - Durch Veränderung der Mindest-reservesätze beeinflußt die Bundesbank die Möglichkeiten der Banken, Kredite zu geben. Je höher die Mindestreserve-sätze festgelegt werden, um so knapper wird die Geldmenge der Banken, die ihnen für Kredite zur Verfügung steht. Mindestreserve; ZentralbankGeldmenge. 1. Begriff. Mindestreserven sind Pflichtguthaben, die die Kreditinstitute bei der Zentralbank zu unterhalten haben. Die M. umfaßt alle Maßnahmen der Notenbank , welche diese Mindestreservehaltung regeln. Obligatorische Mindestreserven sind historisch gesehen zur Sicherung der Bankenliquidität (Liquidität) eingeführt worden. Heute dienen sie aber vorwiegend geldpolitischen Zielsetzungen. So ist das Ziel der M. in der Bundesrepublik nach der Legaldefinition des BBkG die "Beeinflussung des Geldumlaufs und der Kreditgewährung". Zur Sicherstellung der Liquidität der einzelnen Kreditinstitute dienen in erster Linie die vom Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (Bankenaufsicht) im Einvernehmen mit der Deutschen Bundesbank erlasssenen Liquiditätsgrundsätze. Die Mindestreserve kann an der Passivseite oder an der Aktivseite der Bankbilanzen (Bilanz) anknüpfen. Im ersten Fall spricht man von einer Passivmindestreserve oder Einlagenreserve, im zweiten von Aktivmindestreserve oder Kreditreserve. 2. Aufbau des Mindestreservesystems in der Bundesrepublik. In der Bundesrepublik besteht eine Passivmindestreserve. Sie ist in § 16 BBkG und in der Anweisung der Deutschen Bundesbank über Mindestreserven (AMR) geregelt. Nach § 16 BBkG kann die Bundesbank verlangen, daß die Kreditinstitute in Höhe eines Vom-Hundert-Satzes ihrer Verbindlichkeiten aus Sichteinlagen, befristeten Einlagen und Spareinlagen (Einlagen) sowie aus aufgenommenen kurz- und mittelfristigen Geldern mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber anderen mindestreservepflichtigen Kreditinstituten Guthaben auf Girokonto bei ihr unterhalten. Die Bank darf den Vom-Hundert-Satz (Mindestreservesatz) für Sichtverbindlichkeiten nicht über dreißig, für befristete Verbindlichkeiten nicht über zwanzig und für Spareinlagen nicht über zehn festsetzen; für Verbindlichkeiten gegenüber Gebietsfremden ist jedoch ein Mindestreservesatz bis zu hundert zulässig. Innerhalb dieser Grenzen kann die Bundesbank die Sätze nach allgemeinen Gesichtspunkten differenzieren. Zur Unterhaltung von Mindestreserven sind grundsätzlich alle Kreditinstitute verpflichtet. Reservepflichtig sind mit wenigen Ausnahmen alle Verbindlichkeiten mit einer Befristung von weniger als 4 Jahren aus Einlagen und aufgenommenen Geldern, u. zw. bei Buchverbindlichkeiten mit einer Befristung >>> Mindestreservepolitik


Kreditsicherheit - 1. Allg. die Sicherheit von vergebenen oder zu vergebenden Krediten in Bezug auf Kreditrisiken, >>> Kreditsicherheit



10. 07. 2019

Währungsreform - Neuordnung des Geldwesens durch den Staat, meist als Folge der Zerrüttung der Währung durch starke Inflation. grundlegende Neuordnung der Geldverfassung eines Landes mit der Emission einer neuen Währungseinheit. Auslöser für W. ist die Zerrüttung des Geldwesens mit der Folge, daß Geld wenigstens eine seiner Funktionen (Geldfunktionen) nicht mehr erfüllen kann. Deutschland erlebte im 20. Jh. zwei W., so einmal Ende 1923, als die Mark des deutschen Kaiserreiches fast wertlos geworden war und Anfang 1924 mit Hilfe der Rentenmark stabilisiert und schließlich durch die Reichsmark abgelöst wurde, und schließlich am 20.6.1948, als die am Ende des Zweiten Weltkrieges von den nationalen Währungen durch nationalsozialistische Kriegs- und Schuldenwirtschaft am stärksten zerrüttete Währung durch die neue Valuta Deutsche >>> Währungsreform


Kostenrechnung - Bankkostenrechnung. Verkürzte Bez. f. Bankkosten- und -erlösrechnung. Weist zahlreiche Teilrechnungen auf. Allg.: Erfassung (Ermittlung) und Verarbeitung (Auswertung) aller für die Erstellung von Bankleistungen anfallenden Kosten (und Leistungen) in einer Bank. Hat Feststellungs-, Planungs- und Kontrollfunktion, dient der Wirtschaftlichkeitsrechnung und -kontrolle der Bank und ist Kern des internen Rechnungswesens. Die Bankkostenrechnung wird durch Charakteristika der Bankleistungen stark beeinflusst. Stofflosigkeit und damit einhergehende fehlende Lagerfähigkeit schränken die Möglichkeit zur Anpassung an Beschäftigungsschwankungen ein. Dies hat zur Folge, dass sich die Kapazität zu einem hohen Grad an der erwarteten Maximalbelastung ausrichten muss. Der hohe Erklärungsbedarf von bankbetrieblichen Leistungen verursacht zudem einen grossen Anteil von weitg. fixen Personalkosten. Starrheit der Bereitschaftskosten >>> Kostenrechnung


Offener Immobilienfonds - Offene Immobilienfonds sind dadurch gekennzeichnet, dass der Kreis der Zertifikatsinhaber nicht begrenzt ist und Anteilscheine jederzeit zum in den Wirtschaftsteilen der Zeitungen angegebenen >>> Offener Immobilienfonds