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Das Wirtschaftslexikon

 

Wir bieten Ihnen hier ein einfach gehaltenes Wirtschaftslexikon an, welches jedoch durch umfassende und professionelle Informationen in dieser Form im Internet ein Novum darstellt.

Tausende Fachbegriffe aus der Welt der Wirtschaftswissenschaften sind hier auf engstem Raum kondensiert und von überall erreichbar: Betriebswirtschaft einfach erklärt, Kostenrechnung im Zusammenhang dargestellt, wissenschaftliche Begriffe im Kontext zu ähnlichen Begriffen erläutert.

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Unsere neuesten Artikel sind :


24. 05. 2018

Diskriminierung - im Rahmen der   Personalauswahl ist die Anwendung nicht stellenrelevanter Auswahlkriterien son­dern aufgrund einer soziodemographischen Eigenschaft, wie Alter, Geschlecht, Behinderung, ethni­schen Zugehörigkeit, Religion etc. Benachteiligung einer Person. Heute bestehen in allen westlichen Ländern Gesetze, welche Diskriminierung verbieten. (vgl. z.B. RICHTLINIE 2000/78/EG DES RATES vom 27. November 2000). im Wettbewerbsrecht die sachlich nicht ge­rechtfertigte unterschiedliche Behandlung im geschäftlichen Verkehr. Das Diskriminie­rungsverbot des § 26 Abs. 2 GWB schränkt den Grundsatz der Vertragsfreiheit zugun­sten der Wettbewerbsfreiheit ein. Das GWB kennt aber kein allgemeines Diskriminie­rungsverbot, sondern richtet sich grundsätz­lich nur an marktbeherrschende Unterneh­men und marktstarke Unternehmen (Nachfragemacht; Mißbrauchsauf- sicht). Adressaten sind nicht nur Unterneh­men auf der Anbieter-, sondern auch auf der Nachfragerseite. Erfaßt sind sowohl diskri­minierende Eingriffe durch tatsächliches Handeln, wie bspw. Differenzierung bei Preisen, Rabatten oder Konditionen, wie auch die Verweigerung zum Abschluß eines Lieferungsvertrages. Bei Verweigerung der Belieferung kann sich ein Kontrahie­rungszwang ergeben. Durch die zweite GWB-Novelle 1973 wurden als Norm­adressaten über den Kreis der marktbeherr­schenden Unternehmen hinaus auch relativ marktstarke Unternehmen dem Diskrimi­nierungsverbot unterworfen, d. h. auch sol­che Unternehmen, >>> Diskriminierung


Rationalisierung - In der Wirtschaftssoziologie: mit vielfältigen Bedeutungen gebrauchter Begriff mehrerer Sozialwissenschaften, meist im Sinne von Prozessen der Vereinfachung, der Effektivierung, der klareren Strukturierung. [1] In Industriesoziologie und Betriebswirtschaftslehren Bezeichnung für eine (organisations-) wissenschaftliche Überprüfung und Veränderung der betrieblichen Prozesse (Arbeitsorganisation, Arbeitszeitregelung, Arbeitsplatzstruktur, >>> Rationalisierung


Wettbewerb - In der Wirtschaftssoziologie: competition, [1] allgemein eine geregelte Interaktion, deren Teilnehmer ein Ziel oder Gut anstreben, das nicht allen zugleich zuteil werden kann (z.B. sportlicher Wettkampf, Ausschreibung einer Berufsposition). Der Wettbewerb ist eine Form friedlichen Kampfes. [2] In der Ökonomie wird Wettbewerb zumeist als Konkurrenz bezeichnet. >>> Wettbewerb



23. 05. 2018

Produktdifferenzierung - Politik eines Unternehmens, eine Produktart in verschiedenen Varianten auf den Markt zu bringen. Dabei begehen nach empirischen Untersuchungen die meisten Firmen den sog. Mehrheitsirrtum, weil sie ihre Produkte in der oder den Varianten auf den Markt bringen, in der oder in den auch schon Kon­kurrenzangebote existieren. Das mag aus Ri­sikoüberlegungen resultieren, nur nicht zu abweichend zu erscheinen, oder aus reinem Nachahmen entspringen. Wie auch immer, es läßt die Frage nach dem optimalen Grad der Produktdifferenzierung aufkommen, der unter Berücksichtigung von Kunden-, Konkurrenz- und Kostenaspekten zu be­stimmen ist. Das schwierigste Problem solcher Entscheidungen stellt das Informa­tionsproblem dar, da die potentielle Nachfrage bei alternativen Marktangeboten zu ermitteln ist, um die optimale Kombina­tion für das anbietende Unternehmen her­auszufinden. Produktdifferenzierung steht in engem Zu­sammenhang zur Marktsegmentierung >>> Produktdifferenzierung


Qualitätssicherung - In der Umweltwirtschaft: Maßnahmen der Überwachung des Produktionsverfahrens und der Betriebs- bzw. Unternehmensorganisation zur kontinuierlichen Sicherstellung zugesicherter Produkteigenschaften. Kann im Rahmen einer (freiwilligen) Zertifizierung nach ISO 9000 manifestiert werden. „Teil des Qualitätsmanagements, der auf das Erzeugen von Vertrauen darauf gerichtet ist, dass Quali­tätsanforderungen erfüllt werden” (ISO 9000:2000). Im Gesundheitswesen der Bundesrepublik Deutschland spielt die Qualitätssicherung eine zentrale Rolle. Dabei wird zwischen interner und exter­ner Qualitätssicherung differenziert. Vor allem die externe Qualitätssicherung in Form des Benchmark­Verfahrens nimmt dabei eine Mittelpunktstellung ein. Dabei werden qualitätsrelevante Daten standardi­siert dokumentiert und einrichtungsübergreifend statistisch ausgewertet. Anhand des Vergleichs der ei­genen Ergebnisse mit diesen Qualitätsindikatoren, können so dann Verbesserungsprozesse eingeleitet werden (interne Qualitätssicherung). Siehe auch Qualitätsmanagement (mit Literaturangaben) . Literatur: Pfeifer, T.: Qualitätsmanagement, 3. Auflage, München, Carl Hanser Verlag 2001; Pfei­fer, T.: Praxishandbuch Qualitätsmanagement. 2. Auflage, München, Carl Hanser Verlag, 2001. Internetadresse: www.quality.de/lexikon/qualitaetssicherung.htm, www.wikipedia.org >>> Qualitätssicherung


Banknoten - 1. In ihren Ursprüngen schriftliches Zahlungsversprechen einer Bank, ohne den Charakter von Geld im heutigen Sinne zu haben. Von dem Charakter einer einlösbaren Forderung an die ausgebende Notenbank (»Zettelbank«) weiterentwickelt zum heutigen gesetzlichen Zahlungsmittel, das eine Forderung an die emittierende Zentralbank auf Einlösung in ein anderes Medium nicht mehr darstellt. 2. Kurzbezeichnung : Noten. Grösster Teil (neben den Geldmünzen) des Bargeldumlaufs in einer Volkswirtschaft. Von der (Zentral-) Notenbank ausgegebene Geldscheine, die heute alleiniges unbeschränktes gesetzliches Zahlungsmittel (Legaltender) darstellen. Das bedeutet, dass sie von jedermann zum (aufgedruckten) Nennwert in jeder Höhe zur Zahlung, Tilgung von Schuldverhältnissen usw. angenommen werden müssen (gesetzlicher Annahmezwang); Repudiation ist nicht zulässig bzw. führt zur Hinterlegung der zu zahlenden Summe bei Gericht. Banknoten sind daher definitives Geld. In früheren Jahren hatten >>> Banknoten



22. 05. 2018

Bezugsrecht - Recht des Aktionärs, bei der Erhöhung des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft entsprechend seinem bisherigen Anteil berücksichtigt zu werden. Wird das Grundkapital z. Bezugsrecht um ein Drittel erhöht, erhält der Aktionär gegen Zahlung des Bezugspreises eine neue Aktie im Verhältnis 3:1 (zu den 3 alten eine neue Aktie). Da das Bezugsrecht nicht zum Bezug verpflichtet, können während der etwa dreiwöchigen Bezugsfrist Bezugsrechte an der Börse verkauft oder gekauft werden (Bezugsrechthandel). ist das Recht des   Aktionärs bei der ordentlichen   Kapitalerhöhung zum Bezug junger  Aktien, um der Verwässerung seines Mitgliedschaftsrechts >>> Bezugsrecht


Bildschirmtext - werden die Vermögenswerte (Aktiva) dem Eigen- und Fremdkapital (Passiva) gegenübergestellt. Man unterscheidet zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz. (Btx) ist eine schmalbandige Telekommunikationstechnik für die Übertragung von Text, einfachen graphischen Darstellungen und Daten. Jeder Btx-Teilnehmer benötigt ein Btx-Modem, einen Fernsprechapparat mit Btx-Decoder sowie eine Bedienungseinrich­tung als Grundausstattung (vgl. Abb.). Zu­sätzlich können weitere Ein- und Ausgabe­medien (z.B. alphanumerische Tastatur, Drucker), Datenverarbeitungsgeräte, exter­ne Speicher sowie Datenfernübertragungs­einrichtungen in das Btx-System integriert werden, Die Übertragung von Btx-Daten zu externen Teilnehmern erfolgt über das öf­fentliche Fernsprech- oder Datex-L-Netz. Der Btx-Dienst bietet verschiedene Formen der Informationsübertragung. Grundsätz­lich sind der Informationsabruf, die Infor­mationsübermittlung, Transaktionen sowie Datensammlungsprozeduren als Anwen­dungsebenen zu differenzieren. Der Infor­mationsabruf von einer Btx-Zentrale oder ei­nem externen Rechner erfolgt durch Direktwahl einer Btx-Seitennummer, über das Suchbaumverfahren oder ein Informationsretrievalverfahren. Die Informations­übermittlung durch den Btx-Mitteilungsdienst ermöglicht einem Teilnehmer, Textinformationen an jeden Btx-Anschluß zu übermitteln. Die Abwicklung von Trans­aktionen (z.B. Home-banking) erfolgt durch einen Btx-Dialog mit einem externen Rechner. Uber den Btx-Dienst können ne­ben den Text- und Grafikinformationen auch Programmzeilen für Anwendungspro­gramme übertragen >>> Bildschirmtext


Bankgeheimnis - Durch Bankvertrag stillschweigend übernommene Verpflichtung der Bank, einem Dritten gegenüber keinerlei Auskünfte über Konten und Depots ihrer Kunden sowie über sonstige ihr aus der Geschäftsverbindung mit dem Kunden >>> Bankgeheimnis



21. 05. 2018

Rendite - Gesamterfolg einer Kapitalanlage, gemessen als tatsächliche Verzinsung (Effektivverzinsung) des eingesetzten Kapitals. Bei festverzinslichen Wertpapieren >>> Rendite


Kosten - In der sozialistischen Wirtschaftslehre: In Geld- oder Mengeneinheiten bewerteter Ge- oder Verbrauch vergegenständlichter (Güter) und (in Lohn u.a. Vergütungen ausgedrückter) lebendiger Arbeit sowie sonstige Geldausgaben zur Produktion oder zum Absatz von Waren und Dienstleistungen. in Geld bewerteter Verzehr von Inputeinheiten materieller und immaterieller Art zur Erstellung und Marktverwertung (Absatz, 1.) betrieblicher Leistungen sowie Aufrechterhaltung hierfür notwendiger Kapazitäten. Die Inputbewertung kann mit  Preisen, die auf dem Markt gebildet wurden (Anschaffungswert), erfolgen oder mit opportunity costs siehe Alternativ-K., die zur Erzeugung eines Guts x aufgewendeten Kosten, gemessen am Verzicht des sonst alternativ erzeugbaren Guts y (Wirtschaft, 2.). Den dem Unternehmen (Betrieb, I.) produktionsbedingt anfallenden K., die als private K. bezeichnet werden, stehen die gesamtwirtschaftlichen K. siehe volkswirtschaftlichen K. siehe sozialen K. gegenüber, es sind die der Volkswirtschaft (Wirtschaft) insgesamt entstehenden Kosten, so z.B. einschließlich jener K., für die die Gesellschaft als Ganzes für die Beseitigung der produktionsbedingten Umweltschädigung aufkommen muß. In den betriebs- und volkswirtschaftlichen  Modellen sind sie i.d.R. vernachlässigt. Produktionsbedingte K. sind interne K., wenn sie einem Unternehmen entstehen und von diesem zu tragen sind. Tritt ohne Outputvariation eine K.-minderung ein, z.B. weil die Produktionsausweitung der gesamten Branche dem betreffenden Unternehmen zu kostengünstigeren Transportleistungen verhilft, handelt es sich für dieses Unternehmen um externe K. (external). Die zur Abwicklung einer Transaktion erforderlichen Kosten sind Transaktions-K., so z.B. K. für Vertragsabschlüsse, zur Durchsetzung von Vertragsansprüchen bei Streitigkeiten, für Transport der Güter, für Wartezeiten bis zur Verfügbarkeit. Die klassische Theorie des Gleichgewichts (Nachfragetheorie des Haushalts,  Kostentheorie , Unternehmenstheorie) >>> Kosten


Experiment - In der Wirtschaftssoziologie: planmässige Beobachtung bestimmter Sachverhalte und ihrer Veränderungen unter vom Forscher kontrollierten und variierten Bedingungen. Das Experiment unterscheidet sich u.a. dadurch von anderen Beobachtungsformen, dass die beobachteten Vorgänge durch den Forscher hervorgerufen, hergestellt werden. Der Ablauf des E.s ist jeweils in einem Versuchsplan festgelegt. (allgemeine Definition). Das Experiment ist eine Methode der empirischen Forschung, bei durch die systematische Veränderung einer Variable x, unter Konstanthaltung aller anderen Einflussfaktoren, der Einfluss von x auf eine Grösse y festgestellt werden soll. Man variiert bspw. bestimmte Arbeitsbedin­gungen wie Beleuchtung, Temperatur, Gruppengrösse usw. und beobachtet die damit zusammenhän­genden Änderungen in der Arbeitsleistung. Ein Experiment kann unter künstlichen Bedingungen in ei­nem Labor stattfinden oder unter Realitätsbedingungen als sog. Feldexperiment. Das grösste Problem ist die Einhaltung der Bedingung der Konstanthaltung aller anderen Einflussfaktoren ausser dem unter­suchten Einflussfaktor. (als   Marktforschungsmethode). Mittels Experimenten werden vermutete Ursache-Wirkungs‑Zusammenhänge unter kontrollierten Bedingungen überprüft. Das Wesen eines Marktforschungsexperiments besteht darin, dass eine unabhängige Variable (z.B. der Preis) verändert und die Auswirkung dieser Veränderung auf eine abhängige Variable (z.B. die Absatzmenge) gemessen wird. Tests sind Anwendungen von Experimenten im Rahmen der Marktforschung (Beispiele: Storetests, Werbewir­kungstests). Siehe auch  Marktforschungsmethoden und  Marktforschung, jeweils mit Literaturangaben. dient im Rahmen der Marktforschung der Überprüfung einer Kausalhypothese, wobei eine oder mehrere unabhängige Variable(n) (Experimentfaktor(en)) durch den Experi­mentator bei gleichzeitiger Kontrolle aller anderen Einflußfaktoren variiert werden, um die Wirkung der unabhängigen auf die ab­hängigein) Variable(n) messen zu können. Dieses Forschungsdesign dient mithin der Aufdeckung von Ursache-Wirkungsbezie­hungen und ist durch Vorliegen präziser Forschungsziele und die Kontrolle von Störfaktoren gekennzeichnet. Zumeist in­teressiert die Auswirkung von Marke­tingmaßnahmen (unterschiedliche Produkt­varianten, Verpackungsentwürfe, Preise, Werbespots etc.) auf das Kaufverhal­ten (Aufmerksamkeitswirkung, Erinne­rungswirkung, Einstellungen, Kaufabsich­ten, gekaufteMenge etc.), wobei Ergebnisfäl­schungen durch Störungen (Konkurrenz­maßnahmen, Wetter, Händlerempfehlungen usw.) ausgeschaltet werden sollen. Zur Kontrolle der Störfaktoren stehen ver­schiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Die gebräuchlichste Lösung besteht darin, dass neben der Experimentgruppe eine Kontroll- gruppe eingeführt wird, die der Experiment­gruppe im Idealfall völlig gleicht. Die Experi­mentgruppe wird dem experimentellen Stimulus (sog. Treatment, z.B. einem neuen Werbespot) ausgesetzt, die Kontrollgruppe aber nicht (sie bekommt z.B. das übliche Werbefernsehprogramm vorgeführt). Das Experimentdesign hat demnach folgendes Aussehen: Die Logik dieses Designs liegt darin, dass man die Einflüsse der Störvariablen weder quanti­fizieren noch verhindern kann. Da Experi­ment- und Kontrollgruppe jedoch völlig gleich sind, schlagen sich Störgrößen >>> Experiment



20. 05. 2018

Macht der Banken - Den Banken insg. oder einzelnen, besonders grossen Banken und darunter spez. den Grossbanken auf Grund ihrer dominierenden Stellung in Wirtschaft und Gesellschaft zugeschriebene Möglichkeit, Ent-scheidungsprozesse des Staates, von Parteien, anderer gesellschaftlicher Gruppen, von Unternehmen, Kunden u. a. in einer Weise zu beeinflussen bzw. selbst zu lenken, dass es ihnen ausschl. oder überwiegend zum eigenen Vorteil oder dem eines Dritten gereicht bzw. zu Lasten Dritter geht. Oft auch als Möglichkeit verstanden, auf die Marktgegenseite bzw. den schwächeren Marktpartner einseitig beherrschenden und Letzteren benachteiligenden Einfluss zu nehmen. Macht der Banken ist insg. in der Tat in hohem Masse gegeben; das Universalbankensystem gilt als Inbegr. eines Konglomerats an Bankenmacht. Die Machtposition der deutschen Universalbanken wird dabei oft an - in ihrer Existenz nicht zu leugnenden und oftmals zum Ausdruck kommenden >>> Macht der Banken


Prämienlohn - variable Entgeltkomponente, die in Abhängigkeit von festgelegten Kriterien, z.B. Qualität, vergeben wird. Siehe >>> Prämienlohn


Faschismus - In der Wirtschaftssoziologie: [1] ursprünglich Bezeichnung für die rechtsextreme Bewegung Mussolinis in Italien, später sowohl für ähnliche Bewegungen in verschiedenen Ländern wie für Staats- und Herrschaftsformen solcher Bewegungen, die in Deutschland, Italien, Ungarn usw. die Macht erobert hatten. Manchmal werden auch andere autoritäre Regimes (Spanien unter Franco, Portugal unter Salazar, Argentinien unter Peron usw.) als faschistisch bezeichnet. In den politischen Kämpfen der zwanziger, dreissiger und vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts war Faschismus häufig ein Kampfbegriff und wurde inflationär benutzt (z.T. bis heute). [2] Ein engerer F.begriff der Politischen Wissenschaft berücksichtigt in erster Linie die Herrschaftsformen (eindeutige Befehlsgewalt von Personen und wenigen Organen; Führerprinzip; Ausschaltung parlamentarischer Opposition; Ignorierung von Gesetz und Verfassung), die ideologischen Äusserungen (Nationalismus, Antisemitismus und Rassismus überhaupt, Minderheitendiskriminierung, Antikommunis-mus, Demokratiefeindschaft, rückwärtsgerichteter Antikapitalismus, z.B. Verherrlichung vorindustrieller Lebensformen), die Herrschaftsmethoden (quasi-militäri-sche Kampfverbände, eine alle gesellschaftlichen >>> Faschismus



19. 05. 2018

Urheberrecht - Urheber ist der Schöpfer eines Werkes im Sinne des Urheberrechtgesetzes. Urheber­recht bezeichnet das absolute, d. h. gegen je­dermann wirkende Recht des Urhebers an seinem Werk. Das Urheberrecht wirkt wie das Eigentum absolut, unterscheidet sich aber vom Sacheigentumdurch das Rechtsob­jekt und durch seine fehlende Übertragbar­keit. Das Urheberrecht ist geregelt im Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutz­rechte vom 09.09.1965 (zuletzt geändert am 24.06.1985). Das Gesetz regelt in seinem er­sten Teil das Urheberrecht, den Schutz der Urheber von Werken der Literatur, Wissen­schaft und Kunst in ihren geistigen und per­sönlichen Beziehungen zum Werk und in der Nutzung des Werkes (§§ 1, 11 Urheberge­setz). In zweiter Linie normiert es die vom Urheberrecht zu unterscheidenden Lei­stungsschutzrechte, die nicht auf Werk­schöpfungen, sondern auf anderen, benach­barten kulturellen Leistungen beruhen. Die weiteren Teile des Gesetzes enthalten beson­dere Bestimmungen für Filme sowie Vor­schriften für Verwertungsverbote, Rechts­verletzungen und Zwangsvollstreckung sowie zum persönlichen Geltungsbereich. Das Urheberrecht entsteht in der Person des Urhebers, des Schöpfers des Werkes (§ 7 Ur­hebergesetz). Schutzfähige Werke sind nur persönliche geistige Schöpfungen auf den Gebieten der Literatur, der Wissenschaft und der Kunst. Beispielhaft nennt das Gesetz Sprachwerke, Programme für die Datenver­arbeitung, Musikwerke, pantomimische Werke einschließlich der Werke der Tanz­kunst, Werke der bildenden Kunst ein­schließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst, Lichtbildwerke, Film­werke und Darstellungen wissenschaftlicher oder technische Art. Das urheberrechtlich geschützte Werk muss etwas Neues und Besonderes, von bisher Bekanntem zu Un­terscheidendes darstellen und einen gewis­sen Eigentümlichkeitsgrad aufweisen. Cha­rakteristische Merkmale des Werkes sind sein geistiger Inhalt, seine Ausdrucksform und seine Individualität. Der Eigentümlich­keitsgrad kann nicht absolut, sondern nur nach der jeweils maßgebenden Auffassung des für Kunst und Wissenschaft aufgeschlos­senen Publikums bestimmt werden. Urhe­ber kann, da das Werk eine persönliche gei­stige Schöpfung sein muß, nur der natürliche Mensch sein. Juristischen Personen steht kein Urheberrecht zu. Schaffen mehrere Per­sonen gemeinsam cm Werk, so sind sie Miturheber (§ 8 Urhebergesetz). Die Werk- schöpfung ist Realakt und nicht Rechtsge­schäft. Das Urheberrecht schützt den Urheber in seinen geistigen und persönlichen Beziehun­gen zum Werk und m der Nutzung des Wer­kes. Es umfaßt eine Anzahl von Einzelrech­ten, die v.a. den geistigen und persönlichen Interessen des Urhebers am Werk oder des­sen wirtschaftlicher Nutzung dienen. Es beinhaltet damit die Urheberpersönlich­keitsrechte (§§ 12-14 Urhebergesetz), die Verwertungsrechte (§§ 15-24 Urheberge­setz) und die sonstigen Rechte des Urhebers (darunter das Recht auf Zugang zum >>> Urheberrecht


Investitionsprozess - 1. Investition als betriebswirtschaftliche Entscheidung Jede betriebliche Investition (siehe auch  Investitionswirtschaft) ist ein Prozess und kann somit in Phasen untergliedert werden. Betrachtet man die Investition als Entscheidungsproblem, so lassen sich nach Heinen (1971, S. 27) vier Handlungsabschnitte definieren: · die Anregungsphase zum Erkennen und Klarstellen des Problems, · die Suchphase mit der Festlegung von Kriterien der Suche nach Alternativen sowie der Beschrei­bung und Bewertung ihrer Konsequenzen, · die Optimierung als Entscheidungsphase, also die Bestimmung der günstigsten Alternative, und schliesslich · die Durchsetzungs- und Kontrollphase mit der Verwirklichung und Kontrolle der Ausführung. Diese 1966 definierte Begrifflichkeit wird heute noch benutzt. Der Ansatz geht von einer linearen Planbarkeit der Investitionstätigkeit aus, bei der die Attribute der Investitionstätigkeit bekannt sind. In­vestiert man jedoch in Bereiche, wo nicht auf eine operative Erfahrung zurückgegriffen werden kann, so müssen die Phasen mehrfach durchlaufen werden: Die Investition wird zum iterativen Prozess. 2. Investition als linearer Prozess Olfert (2001, S. 66) beschreibt die Investition als linearen Prozess. Nach dem  Wasserfallmodell fliesst das Ergebnis einer jeden Phase als Input in die Folgephase, bis der Prozess abgeschlossen ist. Ganz im Sprachgebrauch von Heinen spezifiziert er · die Anregungsphase als Tätigkeit, wo nach der Anregung der Investition eine Problembeschrei­bung erfolgt, · die Suchphase durch die Festlegung der Bewertungskriterien, die Festlegung der Begrenzungskri­terien und die Ermittlung der Investitionsalternativen, · die Entscheidungsphase mit der Vorauswahl, der Bewertung und der Bestimmung der vorteilhaf­testen Investitionsalternative. · Die Durchführungsphase verbleibt ungegliedert. In der Kontrollphase werden ein Soll-Ist‑Vergleich und eine Abweichungsanalyse vollzogen. Die Investitionstätigkeit grenzt wirtschaftliche Handlungen ab, deren Werteverzehr in den anschliessen­den Perioden erfolgt. Diese Handlungen stehen im Kontext von anderen wirtschaftlichen Überlegun­gen. Es entsteht somit ein Planungssystem, in dem die Investitionsplanung ein Element ausbildet. Sind alle Elemente gut determiniert, so kann die Investition als linearer Prozess umgesetzt werden. 3. Investitionsplanung Der endogene Handlungsraum der Investitionsplaner ergibt sich aus der operativen Festlegung des Be­triebsgeschehens. Olfert (2001, S. 117; siehe Abb. 1) unterscheidet in der betrieblichen Praxis zwischen drei Planungsbereichen für · die erfolgswirtschaftliche Planung, · die leistungswirtschaftliche Planung und · die finanzwirtschaftliche Planung. Ausgangspunkt ist hierbei die Achse aus dem leistungswirtschaftlichen Bereich, welche in einer   Sukzessivplanung die Erstellung von Absatz-, Lager- und Produktionsplänen vorsieht. Hieraus er­geben sich im erfolgswirtschaftlichen Bereich der Kosten-, der Erfolgs- und der Ertragsplan. Die sechs Planungselemente bilden einen in sich geschlossenen Regelkreis zur Stellgrössenbestinunung, der so lange durchlaufen wird, bis das Ergebnisniveau der Ertragsplanung dem Anspruchsniveau der Ent­scheidungsträger entspricht. Aus dem Produktionsplan ergeben sich die Personal-, die Beschaffungs- und die Investitionsplanungen. Dabei stellt der Investitionsplan einen Hybrid dar, welcher sowohl dem leistungswirtschaftlichen als auch dem finanzwirtschaftlichen Bereich zuzuordnen ist, gilt es doch, sowohl die Objektbeschaffenheit als auch deren finanziellen Auswirkungen der einzelnen Investitionsprozesse festzusetzen. Die drei letztgenannten Pläne definieren den Ausgabenplan, die Absatzplanung bestimmt den Einnah­menplan, und hieraus ergibt sich >>> Investitionsprozess


Markenartikel - Markenartikel sind Produkte bzw. Dienstleistungen, die auf Kundennutzen ausgerichtete unverwechsel­bare Leistungen standardisiert in gleichblei­bender Qualität offerieren. Im Gegensatz zum juristischen Terminus Warenzeichen (der Gesetzgeber spricht in diesem Zusam­menhang von „Markenwaren“) handelt es sich beim Markenartikel um einen absatz­wirtschaftlichen Begriff. Lange Zeit war die­ser auf die Herstellermarke beschränkt, die man mit Merkmalen wie gleichbleibender und hoher Produktqualität sowie Innova­tionskraft, Überallerhältlichkeit (Ubiquität), intensiven Werbeaufwendungen und hohem Bekanntheitsgrad (Markenbekanntheit, Verkehrsgeltung) verband. Heute empfiehlt es sich jedoch, den Begriff des Markenartikels umfassender und v. a. aus Kundensicht zu verstehen. Mit obiger Definition wird deutlich, dass der Markenartikelbegriff nicht nur Hersteller­marken, sondern auch Dienstleistungs­marken umfaßt. Es wird z. Z. kontrovers dis­kutiert, ob auch Handelsmarken als Markenartikel anzusehen sind. Gerade im Handels- und Dienstleistungsbereich sind zunehmend Versuche zu beobachten, Ange­bote zu standardisieren und komplette Lei­stungspakete als Markenartikel anzubieten. Unabhängig davon lassen sich Einzelmar­ken, Markengruppen und Firmenmarken differenzieren. Markengruppen und Fir­menmarken dienen häufig als Dachmarken für verschiedene Einzelprodukte (Mar­kenpolitik). Nach der Reichweite können regionale, nationale und internationale (bzw. Welt-) Marken unterschieden wer­den. Die Abb. gibt Beispiele für verschiedene Markenarten. Aus Konsumentensicht erleichtert der Mar­kenartikel die Identifikation unter konkur­rierenden Angeboten; er gibt dem Käufer die Sicherheit, eine erwartete Qualität auch tat­sächlich zu erhalten. Er minimiert auf einer Vertrauensbasis das Risiko, Fehlkäufe zu tätigen (Minimierung des perzipierten Be­schaffungsrisikos) und stellt ein Komplexitätsreduktionsangebot im Problemlösungs­prozeß der Kaufentscheidung dar (Markenwahlentscheidung). Die Markierung zum Markenartikel läßt sich aus Konsumen­tensicht als Qualitätsgarantie oder auch als Versicherung gegen Produktenttäuschun­gen auffassen. Aus volkswirtschaftlicher Sicht werden teil­weise homogene Güter durch eine Mar­kierung zu Markenartikeln künstlich he- terogenisiert, monopolistische Bereiche geschaffen und Konsumentenrenten abge­schöpft. Markenartikel ermöglichen aber auch eine effiziente Identifizierung von Pro­dukten sowie eine Orientierung auf Märk­ten, sie erhöhen also die Markttransparenz und erfüllen eine Orientierungs- und Ordnungsfunktion. Der Markenartikel von Industrieunterneh­men zeichnet sich gegenüber anonymen Wa- ren dadurch >>> Markenartikel



18. 05. 2018

Regressionsanalyse - Die Regressionsanalyse ist ein häufig eingesetztes Analyseverfahren (Datenanalyse), das sowohl für die Beschreibung und Erklärung von Zusammenhängen als auch für die Durchführung von Prognosen grosse Bedeutung besitzt. Untersucht werden die Wirkungsbeziehungen zwischen einer abhängigen Va­riablen (Regressand) und einer oder mehreren unabhängigen Variablen (Regressoren). Die Regressi­onsanalyse ist anwendbar, wenn sowohl die abhängige als auch die unabhängige Variablen metrisches Skalenniveau (Messniveau) besitzen. Ein Beispiel für die Anwendung der Regressionsanalyse bildet die Frage, ob und wie die Absatzmenge eines Produktes vom Preis (und ggf. zusätzlich von den Werbeausgaben und der Zahl der Verkaufsstät­ten) abhängt. Nach der Anzahl der einbezogenen Variablen wird zwischen der einfachen (zwei Variab­len) und der multiplen Regressionsanalyse (mehr als zwei Variablen) unterschieden. Ferner wird nach der Art der Zusammenhänge zwischen linearer und nicht-linearer Regressionsanalyse differenziert. Die Regressionsanalyse untersucht die lineare Abhängigkeit zwi­schen einer metrisch skalierten abhängigen Variablen (Regressand) und einer oder meh­reren (Regressionsanalyse, multiple) me­trisch skalierten unabhängigen Variablen (Regressoren). Der Zwei-Variablen-Fall bil­det die einfachste stochastische Beziehung zwischen zwei Variablen x und y ab mit dem Modell oder für die Stichprobe y ist hier die abhängige Variable, x die unab­hängige oder erklärende Variable, £ eine sto­chastische Störgröße und ßo und ßi die unbe­kannten Regressionsparameter, bo, bi, e; die geschätzten Parameter. Das Subskript i be­zeichnet die i-te Beobachtung. Die Werte für x und y sind beobachtbar, die für e nicht. Beobachtungen können über die Zeit (Zeitreihenanalyse), über Personen bzw. Objekte (Querschnittsanalyse) oder glei­chermaßen über Zeit und Personen vorlie­gen. Aufgrund der stochastischen Eigen­schaft des Modells durch die Störgröße e existiert für jeden der Werte von x auch eine Wahrscheinlichkeitsverteilung für die Werte von y. Dem Regressionsmodell liegen fünf Annah­men über die Eigenschaft der Störgrößen zu­grunde: Ei ist normalverteilt. & hat einen Erwartungswert von Null: E (£i) = 0- . , Jedes Residuum hat die gleiche Varianz er (Homoskedastizität): E (£;2) = CT2 für alle i. Die Residuen sind nicht autoregressiv, d.h. sie sind paarweise unkorreliert: E (£i£j) = 0,i*j. Die erklärende Variable x; ist nicht stocha­stisch und hat bei Meßwiederholungen fe­ste Werte. Das Regressionsproblem besteht darin, Schätzwerte für ßi und £ zu finden. Die Schät­zung der Regressionsparameter kann über die Kleinste-Quadrate-Schätzung erfol­gen. Durch die Punkte der Beobacntungs- werte (x, y) wird dabei eine Gerade gelegt, so dass die Summe der quadrierten Abweichun­gen (Residuen) minimiert wird. Sind die An­nahmen des Modells erfüllt, dann sind nach dem Gauss-Markov- Theorem die geschätz­ten Koeffizienten b beste lineare erwartungs­treue Schätzer (BLUE) für die gesuchten Parameter. Aus der Gleichung des linearen Regressionsmodells ergibt sich die Zielfunk­tion für die Schätzung Nach der Methode der Kleinsten Quadrate ergeben sich die Parameter aus: wenn bi festgelegt ist. Unter den Annahmen des klassischen linearen Regressionsmodells sind die Kleinste-Quadrate-Schätzung und die Maximum Likelihood Schätzung äquivalent. Durch die Annahme normalverteilter Resi­duen besteht die Möglichkeit Hypothesen über den Einfluß des Regressors zu testen. Soll der Einfluß als statistisch gesichert ange­sehen werden, so ist die Nullhypothese Ho: ß = 0 gegen die Alternativhypothese Hi : ß  0 zu prüfen. Sind die Annahmen des Re­gressionsmodells erfüllt, dann ergibt sich für die Nullhypothese die Teststatistik über t = b/Sb- Die Prüfgröße folgt einer t-Vertei­lung mit (n-2) Freiheitsgraden. Ist der empi­rische t-Wert gleich oder größer als der kriti­sche Tabellenwert ta/2, bei vorgegebenem Signifikanzniveau a, dann ist statistisch gesi­chert, dass der Regressionskoeffizient von 0 verschieden ist. Die Güte des Regressionsmodells wird über das Bestimmtheitsmaß (Determinationsko­effizienten) R2 gemessen. Er erfaßt den An­teil der Varianz in y, der auf die Varianz von x zurückzuführen ist. Das Bestimmtheitsmaß des einfachen Regressionsmodells ist defi­niert über R2 hat einen Wertebereich zwischen 0 und 1. Ein Wert von 0 gibt den schlechtesten Fit, der Wert 1 den besten Fit an. Die Probleme des einfachen Regressionsmodells entstehen bei Verletzung der Modellannahmen wie: Nichtlinearität, Autoregressiven Residu­en (Autokorrelation), Heteroskedastizität. Das Modell eignet sich sowohl zur Prognose als auch zur Diagnose von Beziehungen und ist in fast allen statistischen Datenanalyseprogrammenenthalten. Siehe auch Regression, Literatur:  Kmenta, Elements of Econometrics, New York 1986. Schneeweiß, H., Ökonometrie, Würzburg 1971. Literatur: Backhaus K., Erichson B., Plinke W., Weiber R.: Multivariate Analysemethoden. Eine anwendungsorientierte Einführung, 10. Auflage, Springer, Berlin u.a., 2003. faßt Verfahren zusammen, die sich mit der Untersuchung von Zusammenhängen, stochastischen Abhängigkeiten zwischen Variablen befassen, wobei i. Ggs. zur Korrelationsanalyse die betrachteten Größen unterschiedlich aufgefaßt und behandelt werden: Zu klären ist für eine Größe, welche Einflußfaktoren auf sie einwirken und welcher Art dieser Einfluß ist. Folgendes einfache Beispiel verdeutlicht die anstehende Fragestellung: Es bezeichne C die Konsumausgaben eines Haushalts und Y das verfügbare Einkommen . Man wird erwarten, daß die Konsumausgaben wesentlich vom verfügbaren Einkommen abhängen. Trifft diese Erwartung in voller Strenge zu, so liegt ein funktionaler Zusammenhang der Gestalt (1)  C = g(Y) vor, wobei die Funktion g i.a. nicht bekannt ist. Zur Klärung der genannten Fragen geht man so vor, daß man für die als relevant erachteten Größen Beobachtungen sammelt. Im Beispiel erhält man so etwa T Datensätze (C1, Y1), ..., (CT, YT), u. zw. in Form von Zeitreihendaten oder Querschnittsdaten oder in Form einer Mischung dieser Datentypen. Die Auswertung zeigt dann in aller Regel, daß ein strenger funktionaler Zusammenhang der Art (1) nicht besteht. Zwar kann man leicht Funktionen g mit der Eigenschaft (2)  Ct = g(Yt)  ,t = 1, ..., T, ermitteln, jedoch trifft (2) nicht für alle möglichen Wertepaare (Y¢, C¢) zu, wie es die Beziehung (1) verlangt. Auch bei Berücksichtigung weiterer Einflußgrößen ergibt sich  abgesehen von Extremfällen  die gleiche Situation wie zuvor, daß nämlich ein strenger funktionaler Zusammenhang nicht unterstellt werden kann. Dies läßt sich dadurch erklären, daß neben den explizit berücksichtigten Größen, denen eine systematische Wirkung auf die Konsumausgaben zukommt, noch weitere Einflußfaktoren vorhanden sind. Diese üben zwar einzeln keine erkennbare, systematische Wirkung aus, sie überlagern sich >>> Regressionsanalyse


Geldmarktfonds - Geldmarktfonds sind eine Spielart von Investmentfonds (Investmentgesellschaft), die Gelder von Anlegern sammeln und den Gegenwert am US-Geldmarkt oder am Euro-Geldmarkt anlegen. Sie bestehen u. a. in den Vereinigten Staaten, in Großbritannien und in Luxemburg (Englisch: money market funds). In der Bundesrepublik Deutschland dürfen Anteile an € -Geldmarktfonds nicht begeben werden. sind Investmentfonds (Investmentgesellschaften), >>> Geldmarktfonds


Kapazität - Das Leistungspotenzial einer Bank zur Erstellung von Bankleistungen in einer bestimmten Periode. Kapazitätsausnutzungsgrad ist das Verhältnis zwischen tatsächl. beanspruchter Kapazität und möglicher Kapazitätsauslastung. Leistungsvermögen des   Leistungspotenzials in einer bestimmten Periode, gemessen am möglichen Output (z.B.  Dienstleistungen) und dem erforderlichen Umfang externer und interner Leistungen. Die Kapazität drückt somit die Obergrenze der Leistungsmöglichkeit aus. das Leistungspotential eines Betriebsmittels , Unternehmens (Betrieb , I.), Kapitalstocks einer Volkswirtschaft (Wirtschaft) oder einer Volkswirtschaft selbst in einer Zeitperiode. Es ist sinnvoll, zwischen technischer K. und Optimal-K. zu unterscheiden. Optimal-K. ist >>> Kapazität



17. 05. 2018

Transaktionskostentheorie - Teil der Forschungsansätze der Neuen   Institutionenökonomie. Ziel ist die Erklärung von Struktur, Wandel und Verhaltenswirkungen von Institutionen. Institutionen bilden den Rahmen, in dem die öko­nomischen Austauschprozesse vollzogen werden. Beispiele für ökonomische Institutionen sind Märkte, Organisationen und Rechtsnormen. Die Transaktionskostentheorie sucht zu erklären, warum bestimmte Transaktionen in bestimmten institutionellen >>> Transaktionskostentheorie


Prämienlohn - variable Entgeltkomponente, die in Abhängigkeit von festgelegten Kriterien, z.B. Qualität, vergeben wird. Siehe >>> Prämienlohn


Operations research - In der Wirtschaftssoziologie: (engl.) Operationsforschung siehe unter Unternehmungsforschung siehe unter Systemforschung. 1. Begriff und Zielsetzung: Operations Research (OR) wurde im Zweiten Weltkrieg in England und in den USA als Hilfsmittel für strategische Entscheidungen entwickelt und nach Kriegsende zunächst in den USA und später dann auch in Europa in Wirtschaft und Wissenschaft angewandt. Typische Merkmale des OR sind: -     Modellanalytische (Modell) Vorgehensweise, d.h. das zu entwickelnde     Systemmodell enthält nur die grundsätzliche Struktur und die quantifizierten Daten     des realen Problems. -     Einsatz systematischer, meist mathematischer Methoden und Algorithmen    ( Algorithmus) zur Analyse der Handlungsalternativen und zur Lösung des modellierten  Problems. -     Unterbreitung eines hinsichtlich einer vorgegebenen Zielsetzung optimalen Entscheidungsvorschlages für das reale Problem. Deshalb findet man häufig folgende Definition: OR ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, welche die Entwicklung von Modellen, die Anwendung vorwiegend mathematischer Planungsmethoden und die EDV-mäßige Implementierung von speziellen Algorithmen zur Analyse und Optimierung komplexer Problemstrukturen zum Gegenstand hat. Während OR in den USA und Großbritannien vorwiegend unter "Management Science" subsumiert wird und im Rahmen des "Business Administration"-Studiums gelehrt wird, ist OR in der Wissenschaftssystematik des Deutschen Hochschulverbandes als eigenständiges Teilgebiet der "Systemforschung und -technik" geführt und gehört zu den Studienfächern der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaftler, der Informatiker und Mathematiker. Für den Begriff "Operations Research" sind eine Reihe von deutschen Übersetzungen vorgeschlagen worden, wie z.B. Unternehmungsforschung, Ablaufforschung, Planungsforschung, Verfahrensforschung, Optimalplanung. Da jedoch keine dieser Bezeichnungen eine hinreichende breite Anerkennung fand, hat man nach einer gewissen Experimentierphase die Übersetzungsversuche aufgegeben. 2. Geschichtliche Entwicklung: Um 1940 wurden in der englischen Armee Wissenschaftler verschiedener Disziplinen (Mathematiker, Physiker, Ingenieure, Biologen) in "Operational Research Groups" zur systematischen Erforschung und Vorbereitung militär-strategischer Maßnahmen zusammengefaßt; es ging dabei z.B. um die Untersuchung der Einsatzmöglichkeiten der Radartechnik und die Ermittlung optimaler Strategien auf der Basis mathematischer Analysen im Bereich der U-Boot-Abwehr, der Zusammenstellung von Geleitzügen und Bombergeschwader. Die Erfolge der OR-Gruppen im militärischen Bereich führten dazu, daß sich nach Kriegsende zunächst amerikanische Wirtschaftler mit OR befaßten, um auch im zivilen Bereich ökonomische Auswahlprobleme, die herkömmlich der Geschäftserfahrung und dem Fingerspitzengefühl des Entscheidenden vorbehalten waren, dem rationalen Kalkül der OR-Methoden zu unterwerfen; insbesondere Großfirmen gründeten eigene OR-Abteilungen, die meist einem Vorstandsmitglied zugeordnet wurden. Bald interessierten sich auch deutsche Wirtschaftsverbände und Wissenschaftler für OR mit dem Ziel, dieses neue Gebiet an Hochschulen und Universitäten zu verankern, Institute und Lehrstühle zu schaffen, Ausbildungsprogramme zu installieren, die wissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet vorwärts zu treiben und durch internationale Kontakte, Tagungen und Seminare allmählich Anschluß an den internationalen Standard zu gewinnen. Hier sind besonders zwei Strömungen festzustellen; eine Gruppe vorwiegend mathematisch-wissenschaftlicher Hochschullehrer konzentrierte sich auf die Entwicklung verfeinerter Modelle und leistungsfähiger Lösungsmethoden, während für die vorwiegend betriebswirtschaftlich-technisch orientierten Praktiker die Anwendung bekannter Verfahren auf die Lösung von realen Problemen im Vordergrund stand. OR ist heute als Lehrgebiet an allen deutschen Hochschulen und Universitäten vertreten. Seit 1975 besteht an >>> Operations research



16. 05. 2018

compliance - In der Wirtschaftssoziologie: (engl.), [1] „ Willfährigkeit “ , ein von H. Kelman eingeführter Begriff zur Differenzierung von Einstellungsänderungen. Er unterscheidet compliance von Identifikation und Internalisation. Im Gegensatz zu letzteren, die eine persönliche >>> compliance


E-Commerce - 1. Begriff Der Begriff E-Commerce (Electronic Commerce) wird in Wissenschaft und Praxis uneinheitlich ver­wendet, wobei sich bisher keine eindeutige und allgemein akzeptierte Definition herausgebildet hat. Als expliziter oder impliziter Bestandteil der zahlreichen, existierenden Definitionen stellt sich die In­anspruchnahme elektronischer Netze dar, um die Gestaltung von Geschäftsbeziehungen bzw. Transak­tionen zu realisieren. Dabei reicht der Umfang der Geschäftsprozesse von der ausschliesslichen Unterstützung von Handelsaktivitäten durch elektronische Netze über Electronic Shopping und der elektroni­schen Durchführung sämtlicher geschäftlicher Aktivitäten bis zur komplexen Vernetzung von Unter­nehmen und ihren Partnern (Wamser 2000, S. 27). Bei einer näheren Betrachtung kristallisieren sich zwei unterschiedliche Begriffsverständnisse heraus, die als Ansatzpunkte zur Abgrenzung des E-Commerce im engeren und weiteren Sinne dienen sollen. E-Commerce im engeren Sinne bezeichnet die elektronisch realisierte Anbahnung, Vereinbarung und Abwicklung von ökonomischen (Geschäfts-/Handels-)Transaktionen zwischen Wirtschaftssubjekten über Telekommunikations- bzw. Computernetzwerke. Grundsätzlich kann dabei zwischen absatzseiti­gem, d.h. dem elektronisch realisierten Verkauf von Unternehmensleistungen auf dem Absatzmarkt (Electronic Marketing), und beschaffungsseitigem Electronic Commerce im Sinne eines elektronisch re­alisierten Einkaufs von Leistungen auf dem Beschaffungsmarkt eines Unternehmens (Electronic Procurement) unterschieden werden. Electronic Commerce im engeren Sinne beschränkt sich aber nicht nur auf den eigentlichen Einkauf beziehungsweise Verkauf von Informationen, Produkten oder Dienstleistungen, sondern umfasst darüber hinaus auch alle elektronisch realisierten Aktivitäten sowie Informations- und Kommunikationsprozesse, die den Handel mit Informationen, Produkten und Dienst­leistungen für alle beteiligten Marktparteien in den einzelnen Transaktionsphasen unterstützen (Wam­ser 2000, S. 6 f.; Wirtz 2001, S. 33). Unter E-Commerce im weiteren Sinne werden alle Formen der elektronischen Geschäftsabwicklung über öffentliche und private Computer- bzw. Telekommunikations-Netze verstanden (Hermanns/Sauter 2001, S. 8). Das Anliegen dieser weiteren Begriffsauslegung besteht darin, die vielfältigen Nutzungs­möglichkeiten der neuen Technologien möglichst umfassend zu subsumieren. E-Commerce umfasst damit auch „die Unterstützung der verschiedenen unternehmensinternen oder -übergreifenden Wert­schöpfungsprozesse durch die innovative Nutzung von Computernetzwerken” (Wamser 2000, S. 7), wobei die Transaktionen innerhalb des Unternehmens (Intranet), zwischen Unternehmen (Extra­net) oder aber über öffentliche und private Netzwerke (z.B.   Internet) abgewickelt werden können (Hermanns/Sauter 2001, S. 17). E-Commerce ist dabei nicht auf bestimmte Unternehmensbereiche (z. B. Beschaffung, Vertrieb) oder Branchen (z. 13. Computer, Telekommunikation) beschränkt, son­dern stellt einen synonymen Begriff zum  E-Business dar und integriert damit zahlreiche ökonomische Anwendungsbereiche wie z.B.   Electronic Collaboration,   Electronic Banking,   Electronic Edu­cation,   Electronic Publishing oder   Electronic Retailing (Corsten 2003, S. 26f.; Hermanns/Sauter 2001, S. 8). 2. Eigenschaften des E-Commerce Obwohl E-Commerce wesentlich mehr als die Nutzung des Internets durch Unternehmen sein kann und auch — wie in der Begriffsklärung ausgeführt — über andere Netzwerke erfolgen kann, stellt das  In­ternet die wesentliche Basistechnologie des E-Commerce dar und trug massgeblich zu dessen zuneh­mender Bedeutung bei. Das Internet beschreibt im weiteren Sinne ein globales Netzwerk von Rechnern und Rechnerteilnetzwerken, die auf dem Übertragungsprotokoll   TCP/IP basieren, das eine standar­disierte, plattformunabhängige Kommunikation und damit die Verbindung von unterschiedlichsten Hardware- und Software-Konfigurationen ermöglicht. Zur fortschreitenden globalen Verbreitung des Internets trug neben der flächendeckenden Einführung des TCP/IP die Entwicklung des   World Wide Web (WWW) im Jahre 1992 bei, das aufgrund seiner grafischen Benutzeroberfläche die Möglichkeit bietet, Text, Grafiken sowie Video- und Audio-Applikationen mit hoher Qualität zu übermitteln. Das Internet bildet auch die technologische Basis für eine neue Marktplattform, den   elektronischen Markt (siehe   Markt, elektronischer und   Marktplatz, virtueller). Eine besondere Bedeutung ge­winnen in diesem Zusammenhang  Marktplatzbetreiber, die eine Integration und Bündelung von An­bietern und Nachfragern in bestimmten Branchen oder Produktsegmenten anstreben und im Wesentli­chen eine Informations- und Vermittlungsleistung anbieten, wie z.B. www.atradapro.de oder www.ebay.de. Die hieraus resultierende erhöhte Markttransparenz führt zu reduzierten Such-, Informa­tions- und Transaktionskosten und generiert damit eine erhöhte Effizienz des elektronischen Marktes (Wamser 2000, S. 20). Diese erhöhte Markttransparenz in Verbindung mit relativ geringen Marktzu­trittsbarrieren führt zu einer veränderten Wettbewerbssituation. Durch die   Ubiquität des Internets und die vielfältigen Möglichkeiten zum virtuellen, d.h. netzwerkbasierten Markteintritt — auch für kleine Unternehmen — wird die internationale Konkurrenz stärker, vor allem in Bereichen, in denen ein Grossteil des bisherigen Geschäfts elektronisch abgewickelt werden kann. Auf der anderen Seite ermöglicht E-Commerce aber auch neue Formen der unternehmensüber­greifenden Zusammenarbeit zur Stärkung der eigenen Wettbewerbsposition, wie z.B. die Bildung von Forschungs- und Entwicklungsgemeinschaften im Sinne des Simultaneous Engineering. Durch die Möglichkeiten der kontinuierlichen Marktpräsenz — 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr —, der Schaffung neuer Angebote und der Bearbeitung neuer Kundensegmente über die bisheri­gen geographischen Grenzen hinaus kann zudem das Absatzpotenzial gesteigert und neue Märkte er­schlossen werden. Auch für den Konsumenten erschliesst sich ein globales, jederzeit verfügbares, von Standorten und Ladenschlusszeiten unabhängiges Angebot mit einer Vielzahl an Alternativen, aus de­nen er die für ihn passendste auswählen kann. E-Commerce kann aber auch zu Veränderungen in der Wertschäpfungsstruktur führen. Betrachtet man den klassischen Zweistufenvertrieb über Gross- und Einzelhandel, so können die Unternehmen/Hersteller durch eigene E-Commerce-Anwendungen Han­delsfunktionen übernehmen oder in Teilen auslagern. Dabei lassen sich die Phänomene der  Interme­diation und  Disintermediation unterscheiden, die nicht nur eine Neuorganisation der Wert­schöpfungsstrukturen bewirken, sondern sowohl Hersteller als auch Handelsunternehmen vor die Heraus­forderung stellen, profitable Positionen in der Wertschöpfungskette zu besetzen (Wamser 2000, S. 24). 3. Markt- und Transaktionsbereiche >>> E-Commerce


Kontokorrentkredit - Wichtigste Form des Bankkredits, bei dem dem Kreditnehmer eine bestimmte Kreditlinie eingeräumt wird, in deren Rahmen er jederzeit die Kreditmittel in Anspruch nehmen oder zurückzahlen kann. Dispositionskredit. Der Kontokorrentkredit (ital. „conto corrente” = „Konto in laufender Rechnung”) stellt die klassische Kreditform dar, welche von fast allen Unternehmen in Anspruch genommen wird. Beim Kontokorrentkredit wird dem Kreditnehmer ein Buchkredit bis zu einer festgeschriebenen Kredit­linie gewährt. Die rechtliche Regelung des Kontokorrentkredites erfolgt in den §§ 355 bis 357 HGB und den §§ 607 bis 610 BGB. Dabei legt § 355 HGB folgende Merkmale fest: (1) Mindestens ein Ver­tragspartner muss Kaufmann sein (dies trifft für eine Bank stets zu). (2) Es erfolgt eine gegenseitige Verrechnung der wechselseitigen Ansprüche und Leistungen der Vertragspartner. (3) Der Saldo ist massgeblich für die Abrechnung des Kontokorrentkontos. (4) Der sich ergebende Überschuss (Saldo) ist in regelmässigen Abständen festzulegen. Unternehmen verwenden den Kontokorrentkredit in erster Linie als Betriebskredit. Der Kontokorrentkredit wird über das  Kontokorrentkonto (Girokonto) abgewickelt. >>> Kontokorrentkredit



15. 05. 2018

Lineare Programmierung - Der Bedarf und die verfügbaren Kapazitäten werden durch ein System von Gleichungen und Unglei­chungen mit entsprechenden Randbedingungen beschrieben. Das bekannteste Verfahren, das eine itera­tive Vorgehensweise benutzt, ist unter dem Begriff Simplex-Methode bekannt. (LP). Verfahren des Operations Research zur Berechnung von Extremwerten (Maxima, Minima) einer linearen Funktion, wobei Nebenbedingungen in Form linearer Ungleichungen vorgegeben sind. Beispiele sind die Bestimmung des maximalen Gewinns bei der Verteilung von Finanzmitteln auf verschiedene Verwendungen oder die kostengünstigste Belegung einer Maschine. Beispiel für die L. bei zwei Variablen: Zur Fertigung zweier Produkte P1 und P2 müssen 4 Maschinen A, B, C, D benutzt werden. Die zur Herstellung für eine Einheit benötigten Maschinenzeiten (in Stunden) seien in der nachfolgenden Tabelle zusammengestellt. In der letzten Spalte sind ferner die insgesamt zur Verfügung stehenden Maschinenstunden (Kapazität) angegeben.             Von dem Produkt P1 sollen x1 Einheiten, von P2 insgesamt x2 Einheiten hergestellt werden. Wg. der begrenzten Maschinenkapazitäten müssen für die Mengen x1 und x2 folgende Ungleichungen erfüllt sein: 1)      2x1 +   3x2 £ 180; 2)      2x1 + 1,5x2 £ 150; 3)                  3x2 £ >>> Lineare Programmierung


Rembourskredit - Der Rembourskredit ist eine Sonderform des Akzeptkredits im Außenhandel auf der Grundlage eines Dokumentenackreditivs (Akkreditiv). Der R. dient vor allem der Finanzierung von Importgeschäften. Normalerweise zieht der Exporteur auf den Importeur einen Wechsel , den der Exporteur (nach Akzeptierung durch den Importeur) bei seiner Bank zum Diskont einreicht. Die Bank des Exporteurs >>> Rembourskredit


Personalbeschaffung - Gewinnung und Einstellung der von der Bank nach Qualität und Quantität benötigten Mitarbeiter von aussen (externe Personalbeschaffung) oder innen (interne Personalbeschaffung). Grundlage: Personalbedarfsprognose, -beschaffungsplanung. Die Personalbeschaffung als Teil der  Personalplanung zielt auf eine quantitative und qualitative Be­reitstellung von benötigtem Personal ab. Personalbeschaffungsbedarf liegt vor, wenn der für die Zu­kunft ermittelte Bedarf an Arbeitskräften den aktuellen Personalbestand überschreitet. Der Planungs­prozess umfasst zunächst eine quantitative Bedarfs- und Bestandsplanung. Aus diesen >>> Personalbeschaffung