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Das Wirtschaftslexikon

 

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Unsere neuesten Artikel sind :


23. 08. 2016

Privatisierung - Im Staatsbesitz befindliche Unternehmen werden zur Gänze oder teilweise in privates Eigentum überführt. Neben der Möglichkeit einen Verkauf an institutionelle Investoren durchzuführen (Private Placement), wird bei grösseren Unternehmen häufig ein Going Public für die Privatisierung gewählt (Going Public, Vorbereitungsphase;   Going Public, Durchführungsphase). Insbesondere die letzen beiden Jahrzehnte waren global gesehen durch eine Fülle so genannter   Privatization  Initial Public Offerings (PIPO) gekennzeichnet. Die häufig genannten Hauptgründe für Privatisierungen sind: (1) Kapitalaufbringung für das Budget, >>> Privatisierung


Bausparen - Spezielle Sparform bei Bausparkassen zur Finanzierung >>> Bausparen


Delegation - steht für eine Form der Arbeitsteilung zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter. Diese teilen sich die Verantwortung dahingehend, dass der Delegierende die Führungsverantwortung hat, während der De­legationsempfänger die Handlungsverantwortung und Entscheidungskompetenz übernimmt. >>> Delegation



22. 08. 2016

Europäische Wirtschafts- und Währungsunion - Ziel der wirtschaftlichen Integration Europas; umfaßt eine weitgehende Harmonisierung der Wirtschaftspolitik der Mitgliedsstaaten >>> Europäische Wirtschafts- und Währungsunion


Einstellung - In der Wirtschaftssoziologie: Attitüde, attitude. Es gibt dispositionsbezogene, primär erlebensbezogene und verhaltensbezogene E.sbegriffe. Bei der ersten Gruppe bezeichnet Einstellung eine von einer Person gelernte, relativ stabile [1] Disposition oder Bereitschaft, auf ein Objekt (Gegenstand, Person, Idee usw.) mit bestimmten (positiven oder negativen) Gefühlen, Wahrnehmungen und Vorstellungen sowie Verhaltensweisen zu reagieren. Dabei bezeichnet man die gefühlsmässigen, emotionalen Regungen gegenüber dem Objekt als die affektive Komponente der E., die Wahrnehmungen, Vorstellungen, Auffassungen usw. von dem Objekt als die kognitive Komponente und die Verhaltenstendenzen gegenüber dem Objekt als die kognitive oder Handlungs-Komponente der Einstellung Überwiegend wird die affektive Komponente als zentral betrachtet. Dagegen ist die Einbeziehung der Handlungs-Komponente in den E.sbegriff umstritten. Somit ergibt sich die folgende Bedeutungsvariante: [2] Disposition oder Bereitschaft, ein Objekt in bestimmter (positiver oder negativer) Weise zu bewerten; hier umfasst der Begriff lediglich die affektive und die kognitive Komponente: Einstellung als Disposition zu einer bestimmten Auffassung von einem Objekt und zu einer bestimmten Zuneigung oder Abneigung gegenüber dem in dieser Weise aufgefassten Objekt. [3] Bei der zweiten Gruppe von E.sbegrif-fen bezeichnet Einstellung ein gelerntes, relativ stabiles Erlebnismuster, mit dem eine Person auf ein Objekt reagiert. Das Muster besteht aus einer kognitiven, affektiven und konativen Komponente. [4] Unter Einstellung versteht man aber auch eine gelernte, relativ stabile affektive Reaktion einer Person auf ein Objekt. [5] Der verhaltensbezogene E.sbegriff von M.L. DeFleur u. F.R. Westie bezeichnet die „ Wahrscheinlichkeit des (Wieder-)Auf-tretens spezifischer Verhaltensformen “ . [6] set, ein Zustand der psychischen und nervlichen Bereitschaft, auf bestimmte Reize zu reagieren (Reizeinstellung) oder auf Reize in bestimmter Weise zu reagieren (Reaktionseinstellung). (in der   Werbung) ist eine Prädisposition gegenüber Objekten, z.B. Personen, Institutionen und Pro­dukten. Sie beinhaltet eine bestimmte Werthaltung (das Objekt ist z.B. sympathisch, nützlich, absto­ssend, interessant), die das Verhalten konsistent positiv oder negativ ausrichtet. Diese Werthaltung und damit auch die Verhaltensausrichtung sind relativ stabil. In der Regel werden drei Einstellungskompo­nenten unterschieden: kognitive (Eigenschaften und Sachurteile über ein Objekt), evaluative (Bewer­tungen) und intentionale (Verhaltensantizipationen) Komponente. (insbes. im  Konsumtenverhalten) wahrgenommene Eignung eines Gegenstandes i.w.S. zur Befrie­digung einer   Motivation;   Motivation, die mit einer kognitiven Gegenstandsbeurteilung verknüpft ist; Einstellung =   Motivation + (kognitive) Gegenstandsbeurteilung. In der Theorie des Käuferverhaltens und in der Marktforschung wird den „Einstellun­gen“ eine außerordentlich große Bedeutung zugeschrieben. Hierfür sind folgende Grün­de maßgebend: Einstellungen werden als zentrale Einfluß­größen des Käuferverhaltens eingestuft; es wird von der E-V-Hypotbese gesprochen, womit auf die Bedeutung der Einstellung für das Käuferverhalten abgestellt wird (E = Einstellung, V = Verhalten). In der praktischen Marktforschung nehmen Studien zum Image von Produkten oder Unternehmungen einen breiten Raum ein. Da der Begriff Image zunehmend mit dem Begriff Einstellung gleichgesetzt wird, liefert die Einstellungstheorie das theoretische Fundament für Imageanalysen. Da Einstellungen bereits seit Jahrzehnten im Mittelpunkt des Forschungsinteresses der Sozialpsychologie stehen (schon z. Z. des zweiten Weltkrieges führten Hovland und seine Mitarbeiter in den sog. Yale-Studies großangelegte Untersuchungen zur Wir­kung persuasiver Kommunikation auf die Einstellungen von Empfängern durch, um so eine wirksame Gegenpropaganda gegen die faschistische Massenpropaganda entwickeln zu können), konnte in der Theorie des Käu­ferverhaltens auf einem bereits errichteten theoretischen Fundament aufgebaut werden. Gegenstand der Einstellungsforschung sind v. a. die inhaltliche Präzisierung des Begriffs, also die definitorische Abgrenzung, die Ent­wicklung von Meßverfahren, die Überprü­fung, inwieweit Einstellungen das Konsum- und Kaufverhalten tatsächlich beeinflussen, und die Frage, wie sich Einstellungen heraus­bilden bzw. wovon ihre Änderung abhängig ist. Bei der Vielzahl ähnlich erscheinender Be­griffe, wie z. B. Meinungen, Wissen, Über­zeugungen, Werte, Werthaltungen, muss zu­nächst begriffliche Klarheit herbeigeführt werden. Der folgenden Darstellung liegt eine Sichtweise zugrunde, nach der Einstellungen als organisierte und erlernte Bereitschaften relativ dauerhafter Natur verstanden wer­den, in einer spezifischen Weise auf ein Ein­stellungsobjekt zu reagieren und damit das Verhalten zu steuern (zu dirigieren). Auf die Merkmale dieser Definition wird im folgen­den eingegangen: 1) Einstellungen können sich auf verschie­dene Objekte beziehen. Im Marketing sind das häufig einzelne Marken oder einzelne Unternehmungen, letztere entweder in ihrer Gesamtheit oder in einzelnen Teilen (z.B. Warengruppen). Bezugsobjekt einer Einstel­lung können aber auch Einstellungen gegen­über bestimmten Verhaltensweisen sein. Dies würde dann bspw. bedeuten, nicht die Einstellung gegenüber „Wein von der Mo­sel“ zu ermitteln, sondern die Einstellung ge­genüber der Verhaltensweise „Gästen Wein von der Mosel anzubieten“. Die Bezugsob­jekte einer Einstellungsmessung können also unterschiedlich spezifisch sein. Allgemein fordert das hierauf bezogene Spezifitätsprin­zip, dass Einstellungen und zu prognostizie­rende bzw. zu erklärende Verhaltensweise gleich spezifisch definiert werden sollen, da­mit die Möglichkeiten zur Vorhersage des Verhaltens verbessert werden. 2) Wenn die Einstellung als Antwortbereit­schaft definiert wird, dann ist dies ein Hin­weis darauf, dass Einstellungen nicht das beobachtbare Verhalten selbst erfassen, sondern dass hiermit ein hypothetisches (theoretisches) Konstrukt gemeint ist; gele­gentlich wird auch davon gesprochen, mit Einstellungen würde die „latente Struktur“ erschlossen. Einstellung und Verhalten wer­den also als getrennte Größen gesehen, wo­bei jedoch nach der E-V-Hypothese die Kenntnis der Einstellung erlaubt, das Verhal­ten zu prognostizieren. 3) Einstellungen sind organisiert und durch Erfahrung erworben. Zwar wird in der Psy­chologie die Frage aufgeworfen, ob Einstel­lungen (z.B. eine konservative Haltung) nicht auch vererbt werden können, für An­wendungen des Konzepts im Bereich des Marketings dürfte jedoch der Fall, dass Ein­stellungen erlernt sind, von ausschlaggeben­der Bedeutung sein. Die „Organisation“ der Einstellungen äußert sich darin, dass Perso­nen über eine Vielzahl von Einstellungen verfügen, die untereinander so verknüpft sein können, dass die Änderung einer Einstel­lung dazu führen kann, dass auch andere Ein­stellungen kovariieren. Diese Beziehungen sind Gegenstand der verschiedenen Kon- sistcnztheorien (Theorien des kognitiven Gleichgewichts), wozu insb. die Balance­theorie von Heider, das Prinzip der Kongru­enz von Osgood und Tannenbaum und die Theorie der kognitiven Dissonanz von Festinger gehören. 4) Der dirigierende (direktive) Einfluß der Einstellung richtet sich nicht nur auf das Wahlverhalten >>> Einstellung


Gewinn - (profit) Positiver Saldo zwischen Erträgen und Aufwendungen siehe Jahresüberschuss, siehe auch Gewinnkonzept der Rechnungslegung. Differenz zwischen den bewerteten Leistun­gen (Erlösen) und den Kosten, im Marke­tingkontext meist gleichbedeutend mit Deckungsbeitrag verwendet (Marketingziele, Marketing-Controlling). I. in der Volkswirtschaftslehre : 1. Differenz zwischen Erlösen aus verkaufter Produktion und vollständigen Opportunitätskosten (Kosten) der für diese Produktion eingesetzten Produktionsfaktoren . In dieser Definition enthält der Gewinn den Unternehmerlohn, Eigenkapitalverzinsung sowie Risikoprämie für Vermögensverlust (Vermögen) bei Mißerfolg. 2. Unternehmerlohn als Einkommen für dispositive Arbeit. Hierunter fallen auch Einkommen der freien Berufe. 3. G.i.e.S., das Unternehmereinkommen vermindert um Unternehmerentlohnung und Eigenkapitalverzinsung, oft als Nicht-Faktoreinkommen oder auch Residualeinkommen (Einkommen) bezeichnet. Wird in der Theorie allgemein als Differenz zwischen Erlösen und Kosten einer bestimmten Periode definiert und in den Modellen der Preisbildung in der Analyse des kurzfristigen oder langfristigen >>> Gewinn



21. 08. 2016

Datenanalyse - (in der Marktforschung). Aufgabe der Datenanalyse ist es, die erhobenen Daten zu prüfen, zu ordnen, zu erforschen und auf ein für die Entscheidungsfindung notwendiges und überschaubares Mass zu ver­dichten. Es können hierzu zahlreiche statistische Verfahren eingesetzt werden, die in Abhängigkeit von der Anzahl der berücksichtigten Variablen in uni-, bi- und multivariate Methoden eingeteilt werden (Statistik). Zur Datenanalyse stehen leistungsstarke Computerprogramme wie  SPSS oder   SAS zur Verfü­gung. Der Anwender muss sich jedoch stets über die Beschaffenheit des zugrunde liegenden Datenma­terials im Klaren sein, ob ein bestimmtes Verfahren auf bestimmte Daten anwendbar ist, das Programm vermag diesbezügliche Fehler bzw. Verletzungen der Anwendungsvoraussetzungen i.d.R. nicht zu erkennen (Messniveau,  Gütekriterien,   Codierung). 1. Univariate Datenanalyse: Analysiert wird eine einzige Variable. Dargestellt werden können Häufig­keitsverteilungen (absolute, relative, kumulierte relative Häufigkeiten). Typische Masszahlen sind Lokalisationsmasse (z.B. arithmetisches Mittel, Median, Modus) und Streuungsmasse (z.B. Varianz, Standardabweichung, Variationsbreite). 2. Bivariate Datenanalyse: Analysiert wird die Beziehung zweier Variablen. Von Interesse ist zu­nächst, ob überhaupt Zusammenhänge bestehen (z.B. identifizierbar per Kreuztabulierung bzw. x2-Unabhängigkeitstest). Darüber hinaus können die Art des Zusammenhangs (z.B. mittels Regres­sionsanalyse) sowie die Stärke des Zusammenhangs (z.B. mittels Korrelationsanalyse) ermittelt werden. 3. Multivariate Datenanalyse: Analysiert wird die Beziehung mindestens dreier Variablen. In diesem Kontext können strukturen-prüfende und strukturen-entdeckende Verfahren differenziert werden. Das Ziel der strukturen-prüfenden Verfahren liegt in der Überprüfung vermuteter Zusammenhänge zwischen Variablen. Der Anwender besitzt eine auf sachlogischen oder theoretischen Überlegungen basierende Vorstellung von den Kausalzusammenhängen zwischen Variablen und möchte diese mit Hilfe ausgewählter multivariater Verfahren überprüfen. Er muss also die von ihm betrachteten Merkmale in abhängige und unabhängige Variablen einteilen können (Beispiele: multiple Regressi­onsanalyse, Diskriminanzanalyse). Strukturen-entdeckende Verfahren dagegen sind multivariate Methoden, deren primäres Ziel im Auffinden von Zusammenhängen zwischen Variablen oder zwi­schen Objekten liegt. Hier besitzt der Anwender zu Beginn der Analyse noch keine Vorstellungen darüber, welche Beziehungszusammenhänge in einem Datensatz existieren (Beispiele: Faktorenana­lyse,   Clusteranalyse). Siehe auch   Marktforschungsmethoden und   Marktforschung, jeweils mit Literaturangaben. Literatur: Backhaus, K., Erichson, B., Plinke, W., Weiber, R.: Multivariate Analysemethoden. Eine anwendungsorientierte Einführung, 10. Auflage, Berlin u.a. 2003; Berndt, R.: Marketing 1. Käuferver­halten, Marktforschung und Marketing-Prognosen, 3. Auflage, Berlin u.a. 1996; Sander, M.: Marke­ting-Management. Märkte, Marktinformationen und Marktbearbeitung, Stuttgart 2004. Internetadressen: www.gfk.de, www.gfk.at, www.ihagfk.ch (GfK-Gruppe); www.imshealth.com (Institute for Medical Statistics); www.infores.com (Information Resources); www.sas.com (SAS Insti­tute); www.spss.com (Statistical Package for the Social Sciences); www.vnu.com (A.C. Nielsen). Teilprozeß und -aufgabe der Marktfor­schung, bei dem die meist im Wege der Pri­märforschung erhobenen Daten formal und statistisch aufbereitet werden. Die formale Aufbereitung umfaßt zunächst die Rücklaufkontrolle, bei der die Urdaten- träger (Fragebogen, Beobachtungsprotokol­le etc.) auf Vollständigkeit und Plausibilität, ggf. auch auf Fälschungen (Interviewer­einfluß) hin überprüft werden. Nach Fest­stellung der Ausschöpfungs- bzw. Ausfallquote bei Stichprobenerhebungen muss ggf. über eine Nachbefragung entschie­den werden. ZweiteTeilaufgabeistdie Verschlüsselungdtr Daten, die insb. der elektronischen Auswer­tung der Daten dient. Dabei wird den einzel­nen AusprägungenallerVariableneinspezifi- scher Code zugewiesen. Das entsprechende Schema heißt Codeplan. Der Codeplan ent­hält auch Angaben darüber, an welcher Stelle der elektronisch gespeicherten Datensätze die jeweilige Variable zu finden ist, und wel­ches Skalenniveau sie aufweist. Schwierigkei­ten bereitet die Vercodung insb. bei offenen Fragen und qualitativen Merkmalen, wo man l. d.R. eine Klassifizierung inhaltlich ähn­licher Antworten vornehmen muß. Dabei kann durch unzweckmäßige Gruppen­bildung ein systematischer Fehler auftreten. Fehlende Antworten müssen durch einen spezifischen Code (z. B. „9“) gekennzeichnet werden, damit bei der Auswertung eine Rela­tivierung an der jeweils je nach Antwortaus­fällen unterschiedlichen >>> Datenanalyse


Export - Die Vornahme von Exporten bildet die erste Stufe der Internationalisierungsstrategie. Export (Ausfuhr) bezeichnet (a) Waren und/oder Dienstleistungen, welche ins Aus­land verbracht wurden, (b) das Ausfuhrge­schäft selbst (Außenhandelsgeschäft). Beim Erwerb von Vermögen im Ausland (Direktinvestitionen) handelt es sich um Kapitalexport. Von der Warenseite her spricht man von sichtbarem Export, bei Dienstleistungen von unsichtbarem Export. DerdirekteExportumfaßtinsb. Investitions­güter (etwa Industrie-, Hafen- und Kraft­werksanlagen, Werkzeugmaschinen, Indu­striegüter zur Gestaltung der Infrastruktur). Daneben werden Konsumgüter (Ge- und Verbrauchsgüter) infolge der zunehmenden Industrialisierung direkt exportiert. >>> Export


Aussenfinanzierung - Aussenfinanzierung umfasst die Beschaffung von Finanzmitteln durch „ausserhalb” des laufenden Leistungs- und Absatzprozesses gelagerte gesonderte Finanzkontrakte. Gegensatz ist die Innenfinanzierung, die sich auf die Möglichkeit >>> Aussenfinanzierung



20. 08. 2016

Kostenträgerrechnung - Dritte Stufe des internen Rechnungswesens bzw. der Kosten- und Erlösrechnung der Bank. Ordnet den Bankleistungen die durch ihre Erstellung und ihr Anbieten hervorgerufenen Kosten zu. Kalkulationsobjekt müssen jedoch nicht nur die einzelnen Bankleistungsarten sein, sondern es können auch Geschäftsstellen, -sparten, Konten oder Kunden sein. Die Bankkalkulation ermittelt die einzelnen Erfolgsbestandteile durch Poolmethode oder Schichtenbilanz. Weiterentwicklungen versuchen dies mittels Marktzinsmethode oder Standardeinzelkostenrechnung. an die  Kostenstellenrechnung anschliessender Teilbereich der Kostenrechnung, der der Berechnung der Kosten >>> Kostenträgerrechnung


WTO - Abkürzung für Welthandelsorganisation, World Trade Organization. Trat als neue multilaterale Institution 1995 an die Stelle des GATT. Nach weitgehender Liberalisierung der Warenmörkte ist durch den Vertrag für Finanzdienstkismngen der rechliche Rahmen für Liberalisierungen im Bereich der Finanzdienstleistungen geschaffen worden. Das Abkommen sieht u. a. erleichterten Zugang von Banken, Kapitalanlagegesellschaften und Versicherungen zu den jeweiligen Finanzdienstleistungsmörkten der Mitgliedstaaten der WTO vor. Es regelt u. a. Fragen der zulössigen Höhe der Beteiligungen an auslöndischen Unternehmen und die Zahl möglicher Bankniederlassungen. Abk. für World Trade Organization; aus dem  GATT 1995 hervorgegangene Institution zur Öffnung der Märkte und Steigerung des Welthandels mit Sitz in Genf. Internetadresse: www.wto.org >>> WTO


Haustürgeschäft - Andienen von Finanzdienstleistungen an Private durch Vorsprechen an deren Privatwohnung, i. d. R. auch ohne besondere Voranmeldung. Zum Schutz gegen die in solchen Fällen leicht mögliche >>> Haustürgeschäft



19. 08. 2016

Annuität - Betrag, der für die Verzinsung und Tilgung eines Darlehens jährlich vom Schuldner zu zahlen ist. Man unterscheidet die konstante und die variable Annuität. Die konstante bleibt im Zeitablauf gleich; weil durch fortlaufende Tilgung die Zinslast abnimmt, ist sie mit sinkendem Zins- und wachsendem Tilgungsanteil verbunden. Bei der variablen Annuität bleibt der Tilgungsbetrag bei jeder Zahlung unverändert, so dass sie im Zeitablauf durch die geringer werdende Zinslast sinkt.  (in der Investitionsrechnung). Die Annuität gehört zu den klassischen Partialmodellen der dynamischen >>> Annuität


Amortisation - Ratenweise Tilgung einer Schuld nach einem festgelegten Plan. 1. i.d.R. planmäßige Rückzahlung einer Verbindlichkeit neben der Zinszahlung (Annuität). 2. freiwillige oder zwangsweise Einziehung >>> Amortisation


Lieferantenkredit - Kredit, den der Lieferant einer Ware dem Käufer durch die Gewährung eines Zahlungsziels (Zahlungszeitpunkt wird hinausgeschoben; z. B. „ zahlbar in 30 Tagen") einräumt. (internationale Definition). Die Bezeichnung Lieferantenkredit umfasst bei internationlen Geschäften Bankkredite an Exporteure in deren Eigenschaft als Lieferanten. In der betrieblichen Praxis hat der Ausdruck „Lieferantenkredit” dagegen eine andere Bedeutung, und zwar im Sinne eines Zahlungsziels, das der Lieferant seinem Abnehmer einräumt. Die korrekte Bezeichnung dafür ist jedoch  Lieferver­tragskredit. (nationale Definition). Der Lieferantenkredit entsteht durch die Gewährung eines Zahlungsziels an den Abnehmer von Produkten und Leistungen, d.h. durch die Vorgabe einer Zeitspanne, die zwischen Rechnungslegung bzw. Lieferung und Bezahlung liegt. Das Zahlungsziel wird oft mit 30 Tagen festge­legt. Häufig wird in der Praxis für die Nichtnutzung eines eingeräumten Lieferantenkredites   Skonto eingeräumt. Die grosse Verbreitung des Lieferantenkredites ist darauf zurückzuführen, dass er von den Lieferanten in der Regel ohne besondere Formalitäten und ohne die ausdrückliche Bestellung von Sicherheiten ge­währt wird. Die Kosten des Kredites für den Kunden (Abnehmer), die durch das nicht in Anspruch ge­nommene Skonto als Opportunitätskosten entstehen, können jedoch erheblich sein. stößt als Instrument der Absatzfinanzie­rung in vielen Wirtschaftszweigen auf breite Akzeptanz. Er ist in seinen beiden Ausprä­gungen als Ausstattungs- und Lieferungs­kredit auch ein wichtiges Marketinginstru­ment. Im Falle des Ausstattungskredites gewährt der Lieferant dem Kreditnehmer zur Be­schaffung notwendiger Einrichtungsgegen­stände einen meist langfristigen, vertraglich fixierten Barkredit, dessen Zins- und Til­gungskosten meist relativ hoch sind. Die Kreditvergabe ist i. d. R. an eine >>> Lieferantenkredit



18. 08. 2016

Wertpapiere - (Bilanzierung im   Umlaufvermögen). Nach § 266 (2) HGB sind die Wertpapiere des Umlaufvermö­gens wie folgt zu gliedern: Anteile an   verbundenen Unternehmen,  Eigene Anteile, Sonstige Wertpapiere. Die Bewertung der im   Umlaufvermögen ausgewiesenen Wertpapiere erfolgt grund­sätzlich zu den Anschaffungskosten (einschliesslich der Nebenkosten wie Provisionen). Wertpapiere der gleichen Art werden i.a. zu Durchschnittskosten bewertet. Sofern der Börsenkurs am Bilanzstichtag un­ter den Anschaffungskosten liegt, muss nach dem strengen  Niederstwertprinzip auf den niedrigeren Wert abgeschrieben werden (§ 253 (3) und S. 2 HGB). Sofern die Kurse später >>> Wertpapiere


Akzeptkredit - Beim Akzeptkredit (Akzept) verpflichtet sich eine Bank, einen Wechsel, den der Kunde als Aussteller auf sie zieht, zu akzeptieren und bei Fälligkeit einzulösen. Der Kunde ist verpflichtet, den Wechselbetrag 1 bis 2 Tage vor Fälligkeit der Bank zur Verfügung zu stellen. Der Akzeptkredit wird von einer Bank gewährt, indem diese Bank von einem Kunden ausgestellte, auf sie gezogene   Wechsel akzeptiert (Bankakzept) und sich damit verpflichtet, dem Wechselinhaber den Wechselbetrag bei Fälligkeit zu zahlen. Basis des Akzeptkredites ist ein Kreditvertrag zwischen der den Akzeptkredit gewährenden Bank und ihrem Kunden, in dem sich der Kunde seinerseits verpflichtet, spätestens einen Werktag vor Fälligkeit des Bankakzepts, den für die Deckung notwendigen Betrag anzuschaffen. Das akzeptleistende Kreditinstitut geht gegenüber Dritten eine wechselrechtliche Verpflichtung ein und ist demjenigen Dritten gegenüber, der ihm den Wechsel >>> Akzeptkredit


Investitionsprozess - 1. Investition als betriebswirtschaftliche Entscheidung Jede betriebliche Investition (siehe auch  Investitionswirtschaft) ist ein Prozess und kann somit in Phasen untergliedert werden. Betrachtet man die Investition als Entscheidungsproblem, so lassen sich nach Heinen (1971, S. 27) vier Handlungsabschnitte definieren: · die Anregungsphase zum Erkennen und Klarstellen des Problems, · die Suchphase mit der Festlegung von Kriterien der Suche nach Alternativen sowie der Beschrei­bung und Bewertung ihrer Konsequenzen, · die Optimierung als Entscheidungsphase, also die Bestimmung der günstigsten Alternative, und schliesslich · die Durchsetzungs- und Kontrollphase mit der Verwirklichung und Kontrolle der Ausführung. Diese 1966 definierte Begrifflichkeit wird heute noch benutzt. Der Ansatz geht von einer linearen Planbarkeit der Investitionstätigkeit aus, bei der die Attribute der Investitionstätigkeit bekannt sind. In­vestiert man jedoch in Bereiche, wo nicht auf eine operative Erfahrung zurückgegriffen werden kann, so müssen die Phasen mehrfach durchlaufen werden: Die Investition wird zum iterativen Prozess. 2. Investition als linearer Prozess Olfert (2001, S. 66) beschreibt die Investition als linearen Prozess. Nach dem  Wasserfallmodell fliesst das Ergebnis einer jeden Phase als Input in die Folgephase, bis der Prozess abgeschlossen ist. Ganz im Sprachgebrauch von Heinen spezifiziert er · die Anregungsphase als Tätigkeit, wo nach der Anregung der Investition eine Problembeschrei­bung erfolgt, · die Suchphase durch die Festlegung der Bewertungskriterien, die Festlegung der Begrenzungskri­terien und die Ermittlung der Investitionsalternativen, · die Entscheidungsphase mit der Vorauswahl, der Bewertung und der Bestimmung der vorteilhaf­testen Investitionsalternative. · Die Durchführungsphase verbleibt ungegliedert. In der Kontrollphase werden ein Soll-Ist‑Vergleich und eine Abweichungsanalyse vollzogen. Die Investitionstätigkeit grenzt wirtschaftliche Handlungen ab, deren Werteverzehr in den anschliessen­den Perioden erfolgt. Diese Handlungen stehen im Kontext von anderen wirtschaftlichen Überlegun­gen. Es entsteht somit ein Planungssystem, in dem die Investitionsplanung ein Element ausbildet. Sind alle Elemente gut determiniert, so kann die Investition als linearer Prozess umgesetzt werden. 3. Investitionsplanung Der endogene Handlungsraum der Investitionsplaner ergibt sich aus der operativen Festlegung des Be­triebsgeschehens. Olfert (2001, S. 117; siehe Abb. 1) unterscheidet in der betrieblichen Praxis zwischen drei Planungsbereichen für · die erfolgswirtschaftliche Planung, · die leistungswirtschaftliche Planung und · die finanzwirtschaftliche Planung. Ausgangspunkt ist hierbei die Achse aus dem leistungswirtschaftlichen Bereich, welche in einer   Sukzessivplanung die Erstellung von Absatz-, Lager- und Produktionsplänen vorsieht. Hieraus er­geben sich im erfolgswirtschaftlichen Bereich der Kosten-, der Erfolgs- und der Ertragsplan. Die sechs Planungselemente bilden einen in sich geschlossenen Regelkreis zur Stellgrössenbestinunung, der so lange durchlaufen wird, bis das Ergebnisniveau der Ertragsplanung dem Anspruchsniveau der Ent­scheidungsträger entspricht. Aus dem Produktionsplan ergeben sich die Personal-, die Beschaffungs- und die Investitionsplanungen. Dabei stellt der Investitionsplan einen Hybrid dar, welcher sowohl dem leistungswirtschaftlichen als auch dem finanzwirtschaftlichen Bereich zuzuordnen ist, gilt es doch, sowohl die Objektbeschaffenheit als auch deren finanziellen Auswirkungen der einzelnen Investitionsprozesse festzusetzen. Die drei letztgenannten Pläne definieren den Ausgabenplan, die Absatzplanung bestimmt den Einnah­menplan, und hieraus ergibt sich >>> Investitionsprozess



17. 08. 2016

Absatzmittler - rechtlich und wirtschaftlich selbständige Personen und Institutionen, die in den Ver­trieb von Waren und Dienstleistungen >>> Absatzmittler


ABC-Analyse - (A)  (als betriebswirtschaftliche   Analysemethode). Sie unterstützt in Planungsprozessen eine Selektion oder Priorisierung von Massnahmen, die zu einem effizienten Einsatz knapper Ressourcen beiträgt. Man setzt Schwerpunkte entsprechend den drei Klassen A = wichtig, dringend; B = weniger wichtig und C = unwichtig, nebensächlich. Eine lange Tradition hat die ABC-Analyse in der  Materialwirtschaft. Ein anderes Beispiel ist die ABC-Analyse im   Marketing, mit der z.B. das Marketingbudget auf Objekte (z.B. Produkte, Kunden oder Märkte) aufgeteilt wird. Z.B. könnte zur Erschliessung unerschlossener Marktpotentiale   Werbung auf Produkte konzentriert werden, die den grössten Deckungsbeitrag pro Einheit des hinzu gewonnenen Umsatzes (Brutto-Umsatzrentabilität) erbringen. Siehe auch   Analysemethoden, betriebswirtschaftliche, (mit Literaturangaben). Literatur und Internetadresse: Homburg, C., Krohmer, H., Marketingmanagement, Wiesbaden 2003; Kluck, D., Materialwirtschaft und Logistik, 2. Auflage, Stuttgart 2002; http://www.business-wissen.de (B)  (in der   Materialwirtschaft) ist ein Instrument, mit dem Objekte im Unternehmen (Warenbestände, Produkte, Aufträge usw.) nach der Verteilung ihrer Werthäufigkeiten klassifiziert bzw. in eine bestimmte Rangfolge gebracht werden. Menge und Wert der in einer ABC-Analyse erfassten Güter stehen erfahrungsgemäss in einem bestimmten Verhältnis zueinander. Für industrielle Unternehmen gilt: A-Güter (etwa 15 % der Güter haben etwa 80 % Anteil am Gesamtwert), B-Güter >>> ABC-Analyse


Quellensteuer - (tax of source, with-holding-tax) liegt vor, wenn aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung und Si­cherung des Steueraufkommens z.B. die   Einkommensteuer teilweise bereits an der Quelle erhoben wird. Hierzu gehören bspw. In Deutschland die  Lohnsteuer, die   Kapitalertragsteuer >>> Quellensteuer



16. 08. 2016

Devisentermingeschäft - Geschäft zur Absicherung von Wechselkurs-Risiken im Außenhandel. Bei Devisentermingeschäften vereinbaren Kunde und Bank den € -Kurs, zu dem ein bestimmter Devisenbetrag zu einem späteren Termin von der Bank zu übernehmen bzw. auszuzahlen ist. Der beim Abschluss des Devisenterminkontraktes von der Bank genannte Kurs ist endgültig; spätere Kursveränderungen gehen nicht mehr zu Lasten des Kunden, der somit eine sichere Kalkulationsbasis erhält. Ebenso wie ihre Außenhandelskunden wollen und können jedoch auch die Banken >>> Devisentermingeschäft


INCOTERMS - Abkürzung für International Commercial Terms. Systematisierung und Interpretation der internationalen handelsüblichen Vertragsklauseln. Instrument der Lieferungssicherung und Transport-, Risiko- usw. -kostenver-teilung im Aussenhandel. Von der Internationalen Handelskammer in Paris 1936 erstmals als standardisierte Regeln für vor allem den Übergang des Risikos des Untergangs versandter Waren und die Aufteilung der für den Transport entstehenden Kosten zwischen dem Verkäufer und dem Käufer aufgestellt. Die Klauseln wurden vielfach überarbeitet. Abk. für: International Commercial Terms 1936 von der Internationalen Handelskammer in Paris aufgrund im internationalen Handel üblicher Bräuche und Usancen >>> INCOTERMS


strategische Bankplanung - Komplexer, permanenter Informationsverarbeitungs- und Willensbildungsprozess, in dem auf der Basis einer rationalen Analyse der geschäftspolitischen Ausgangssituation und zukünftigen Möglichkeiten und Risiken der Bank die Konzipierung und Formulierung von Zielen, Intentionen, Strategien und Massnahmen angestrebt wird. Für einen längeren Zeitraum wird für die Bank die Entwicklung in ihrer Gesamtheit geplant, unter Einbeziehung derjenigen Veränderungen, die sich auf das Gesamtsystem »Bank« beziehen. Dabei besteht die Systematik zum einen in der Forderung nach einem methodisch-rationalen, bewussten und Ziel bezogenen Planungsablauf und zum anderen in einer umfassenden systemtheoretischen Sichtweise, wobei das System »Bank« als ein Subsystem des Gesamtsystems »Umwelt« angesehen wird und damit die aus dem Umfeldsystem resultierenden Einflussfaktoren entspr. berücksichtigt werden. Bankbetriebliche Aktivitäten sind von jeher durch ein kompliziertes System verschiedener Restriktionen, vielfältiger Fremdeinflüsse und zahlreicher Wechselwirkungen mit Elementen des Umfelds beein-flusst worden. Zusätzlich erschwerend wirkt sich i. d. R. aus, dass die gesamten ökonomischen, soziokulturellen Umsysteme der Bank zunehmend einer Komplexitätszunahme unterliegen sowie sich in ihrer Dynamik ebenfalls erhöhen. Strategische ist zu unterscheiden von operativer Bankplanung. Bei deren Abgrenzung ist deutlich, dass Erstere im gesamten Planungssystem die umfassendere Stellung >>> strategische Bankplanung



15. 08. 2016

Kreditbanken - In der Bundesrepublik Deutschland können grundsätzlich alle Kreditinstitute auch Kreditgeschäfte betreiben. Als „ Kreditbanken" werden allerdings einschränkend, gemäss der Bankenstatistik der Deutschen Bundesbank, nur die >>> Kreditbanken


Bestätigungsvermerk - ist das abschliessende Gesamturteil, das nach einer ordnungsmässigen Prüfung abgegeben wird. Der Ab-schlusspriffer bestätigt, dass   Jahresabschluss und  Buchführung den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und das der   Lagebericht keine falschen Vorstellungen von der Lage des Unternehmens erweckt. Der Bestätigungsvermerk kann versagt werden. wird von den Abschlußprüfern >>> Bestätigungsvermerk


Personengesellschaft - (allgemeine Definition),   Gesellschaft, bei der die Gesellschafter selbst geschäftsführend tätig werden (Prinzip der Selbstorganschaft). Oberbegriff für die  GbR,  OHG,   KG,   GmbH & Co. KG,  stille Gesellschaft,   EWIV. (österreichische). Die Differenzierung in Personen- und Kapitalgesellschaften ist die am häufigsten gewählte Form der Einteilung von Gesellschaftsformen. Entscheidend in diesem Zusammenhang ist, inwieweit die Gesellschafter in das Gesellschaftsgeschehen einbezogen sind. In einer Personengesellschaft gestalten die Gesellschafter die Tätigkeit der Gemeinschaft aktiv mit. Sie leisten im Regelfall nicht nur Kapital, sondern erbringen ebenso Arbeitsleistungen für die Gesellschaft. >>> Personengesellschaft



14. 08. 2016

Konkurs - Gerichtliches Verfahren, durch welches das Vermögen zahlungsunfähiger oder überschuldeter Schuldner zur Befriedigung der Gläubiger verwertet wird. Insolvenz. gerichtliches Verfahren zur gleichmäßigen, aber nur anteiligen Befriedigung der Forderungen >>> Konkurs


Merkantilismus - In der Wirtschaftssoziologie: Bezeichnung für die staatliche Wirtschafts- und Handelspolitik im Absolutismus des 17. und 18. Jahrhunderts, deren Ziel, Erhöhung des nationalen Reichtums, durch Drosselung der Einfuhren und Förderung von Ausfuhren und der inländischen Industrie erreicht werden sollte. Besonders gegen die Einfuhrbeschränkungen und Schutzzölle des Merkantilismus richteten sich die Angriffe der Physiokraten und Liberalisten. siehe unter Merkantilsystem  Wirtschaftssystem, das insbesondere in der Zeit von ca. 1600 bis 1750 in Westeuropa einseitig der Steigerung der inländischen Erzeugung den Vorrang gab, und wie es in Frankreich von Colbert, in England von Cromwell, in Preußen vom Großen >>> Merkantilismus


Delphi-Methode - Variante der heuristischen Prognose und spezielle Form der Gruppenprognose, die Anfang der 60 er Jahre innerhalb der RAND Corporation entwickelt wurde. Charakteri­stische Eigenschaften der Methode: - Die Prognosegruppe besteht aus Experten, die sich mit unterschiedlichen Aspekten des Prognoseproblems beschäftigt haben. - Die Experten bleiben untereinander an­onym. - Die Prognose vollzieht sich in mehreren Runden, zwischen denen eine Informationsriickkoppelungstatti'mdet. - Der Median und die Quartilspanne der Prognosen jeder Runde werden den Ex­perten mitgeteilt. Ziel der Delphi-Methode ist es, während mehrerer Befragungsrunden eine Konver­genz der Einzelprognosen zu erreichen, oh­ne dass sich die Experten in Gruppendiskus­sionen gegenseitig beeinflussen. Neben quantitativen Aussagen können auch qualitative Prognosen gewonnen werden. So ergab eine zu Beginn der 70 er Jahre durchge­führte Delphi-Anwendung zur „Zukunftge­staltung des Büroarbeitsplatzes“, dass sich z. B. das Großraumbüro etwa 1976 durchset­zenwürde. Zusätzlich wurdefestgestellt, dass >>> Delphi-Methode